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Mehr Kalium für das Herz

Im Gegensatz zu unseren Vorfahren, die aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten wohl bis zu 200 mmol und mehr pro Tag zu sich nahmen, leidet die heutige Gesellschaft an Kaliummangel. Zurückzuführen ist das auf den vermehrten Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln, man greift lieber einmal ins Süßigkeitenregal nach einem Schokoriegel -der hat zwar viel Zucker, richtig viel Kalium steckt da aber nicht drin. Dabei sollte man sich lieber öfter bei der Obstabteilung bedienen, denn neue Studien versichern einmal mehr, dass Kalium tatsächlich den Blutdruck senken kann. Anders als der Verzicht auf salziges Würzen, um gar nicht erst einen Hypertonus zu bekommen, richtet sich der Tip mit dem Kalium sogar an Menschen, die bereits unter Bluthochdruck leiden.

Hier die Studie: http://www.bmj.com/content/346/bmj.f1378

Schlaganfälle, Nierenversagen, kardiovaskuläres Risiko... Wir wissen ja alle, was ein hoher Blutdruck für Folgen haben kann, manchem Patienten fehlt allerdings die Einsicht beziehungsweise Weitsicht. Es ist auch ein bekanntes Problem, dass Hypertoniker, die sich mit ihrem hohen Blutdruck viel besser fühlen als unter Therapie, die Medikamente eines Tages absetzen. Wenn man ihnen jedoch empfiehlt, möglichst viel Kalium zu essen, werden sie diese Maßnahme wahrscheinlich eher noch fortführen, als die Medikamente zu nehmen. Ich würde vermuten, dass Kalium einen eher schleichenden Effekt auf den hohen Blutdruck hat und die Patienten daher nicht so sehr belastet. Also verschreiben wir Hypertonikern einfach jeden Tag zusätzlich eine Banane oder andere Früchte ihrer Wahl!

Was denken Sie zu meinen Überlegungen? Zumindest sollte man Hypertonikern doch mit diesem Wissen ans Herz legen, mehr frisches Obst und Gemüse zu essen und vielleicht einen Orientierungswert von 5 Gramm am Tag vorgeben?