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Bimanuelle gynäkologische Untersuchung obsolet?

Bei den Patientinnen gehört die jährliche bimanuelle Untersuchung der Geschlechtsorgane wahrscheinlich zu einem der unbeliebtesten Arztbesuche, die im Jahr üblicherweise so anstehen. Auch bei Ärzten, vor allem in den USA, ist dieser Untersuchungsgang nicht ganz unumstritten. Dort werden noch viel häufiger als bei uns Vertrauenspersonen hinzugezogen, die den Gynäkologen vor eventuellen Klagen bewahren sollen.

In einem Evidence Report in den Annals of Internal Medicine (2014; 161: 46-53) wird die bimanuelle Untersuchung als überholt angesehen, da es keine ausreichende Methode zur Krebsfrüherkennung darstellt. In einer sonographischen Untersuchung lassen sich beispielsweise Ovarialcarcinome um ein Vielfaches zuverlässiger und genauer erkennen. Auch der PAP-Abstrich blieb bei dieser Bewertung nicht verschont. Auch der für Patientinnen schmerzhafte PAP-Abstrich sei diagnostisch unwertvoll und sollte ebenfalls durch Sonographie ersetzt werden.

Trotzdem beharrt der Verband von Frauenärzten auf der bimanuellen Untersuchung. Wäre es dann aber nicht angebracht, die jährliche Untersuchung um eine sonographische Untersuchung zu erweitern? Wäre es denn so ein deutlicher Mehraufwand?