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Männer mit Glatze haben erhöhtes Risiko für KHK

Diese wüste Behauptung klingt erst einmal ziemlich unglaubwürdig. Forscher aus Tokio wollen eine Korrelation zwischen kahlköpfigen Männern und dem Risiko für Herzkrankheiten erkannt haben. Dabei steige das Risiko mit der Kahlheit des Kopfes. An der Studie wurden rund 37000 Männer über elf Jahre beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass Männer mit Scheitelglatze ein um 37 Prozent höheres Risiko haben, während dieser elf Jahre eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu entwickeln, als Männer mit vollem Haar. Diese Ergebnisse seien immerhin nur aussagekräftig für Glatzen, die sich im Scheitelbereich bilden, Männer mit frontalem Haarausfall müssen sich hingegen wohl nicht sorgen.

Hier geht es zu dem kuriosen Bericht: http://www.itsmyhealth.com.au/men-s-health/baldness-linked-to-heart-disease

Die Forscher sind sich sicher, dass der Haarausfall mit Faktoren zusammenhängt, die auch atherosklerotische Veränderungen hervorrufen, wie zum Beispiel das metabolische Syndrom, Hypertonie oder Zigarettenkonsum. Berücksichtigt man nun, dass bis zu 40 Prozent der erwachsenen Männer Haarausfall haben, wäre das eine ziemlich große Risikogruppe, die bisher unerkannt geblieben war.

Wie würden Sie sich diesen Zusammenhang erklären? Ob der Haarausfall wohl auch Einzug in neue Vorsorgebestimmungen halten wird?