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Medizinische Ökonomie als Grundlage ärztlichen Handelns - bewegen wir uns noch im Rahmen?

Das Ärzteblatt stellt mit der Betitelung eines drohenden Zukunftsszenarios im Artikel

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52533?s=system+gegen+die+wand

den Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte vor. Dabei nimmt der Vorsitzende Wulf Dietrich im Interview Stellung zu den wichtigsten Anliegen und Zielen der Organisation. Kurz zusammengefasst geht es in erster Linie darum, das gesamte System zu verbessern, was eine entsprechende Verteilung der vorhandenen Finanzen bedeute, die Dietrich zufolge ausreichend seien. Mit "radikaleren Vorstellungen" als Grundlage müssten fundamentale Gegebenheiten verändert werden, dabei wird vor allem an Ethik und Moral appelliert.

Der wirtschaftliche Druck beeinflusse uns in unserem Handeln und führe nicht selten zur "Fehlversorgung von Patienten". Es geht vor allem darum, das System nach Antonovskys Modell der Salutogenese auszurichten - also der Gesunderhaltung, die dem "Gesundwerden" gegenübersteht. Unsere Aufgabe sei es nun, den wirtschaftlichen Druck zu senken, indem wir beispielsweise den von Kliniken gestellten Zielvereinbarungen entgegenwirken.

Löbliche Ziele, doch unserer Meinung nach klingt es eher nach idealistischer Zukunftsmusik. Der zweite Gesundheitsmarkt existiert bereits, die Nachfrage an gesundheitserhaltenden Möglichkeiten ist in den letzten Jahren gestiegen. Das Gesundwerden stellt dennoch die wirtschaftliche Grundlage einer jeden Klinik dar.

Uns würde vor allem interessieren, welche Veränderungen der Verband konkret veranlasst, denn als einzelner Arbeitnehmer wird man nicht viel ausrichten können. Klinikinternen Abläufen entgegenzuwirken wird jedem selbst mehr Schaden und Probleme bereiten, bevor das System die Initiative überhaupt zu spüren bekommt.

Wie schätzen Sie die Thematik ein? Welche Veränderungen sind notwendig und realistisch?