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Thromboseprophylaxe mit NMH

Chirurgen und Orthopäden empfehlen bei an den unteren Extremitäten operierten oder traumatisierten Patienten (Knie-ASK, Sprunggelenksdistorsion, operierte MT-V-Fraktur als Beispiele) fast durchwegs eine Heparinisierung als Thromboseprophylaxe bis zur VOLLBELASTUNG. Ist das richtig ? Entscheidend ist doch meiner Meinung nach nicht die (Nicht-)Belastung, sondern die Ruhigstellung /Immobilität bzw. deren Beendigung (meinetwegen mit ein paar Tagen Zugabe). Da es sich um einen ganz enormen Kostenfaktor (Zeitraum bis zur Vollbelastung oft weit mehr als 6 Wochen, Ruhigstellung längst beendet)handelt, halte ich bei dem ständigen Damoklesschwert des Arzneimittelregresses bei stets zu knapp bemessenen Arzneimittelbudgets hier eine fachlich korrekte, aber auch die Bedürfnisse der Praxis berücksichtigende Segelanweisung für dringend erforderlich. "Bis zur Vollbelastung" ist unter Kostendruckaspekten jedenfalls meiner Meinung nach zu pauschal, die Chirurgen und Orthopäden wollen natürlich juristisch auf der 100-%-ig sicheren Seite sein, machen es sich mit dieser Floskel aber zu einfach.

Bitte um (begründete) Stellungnahmen.