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Raucherentwöhnung - Warum sich Ärzte zu wenig zutrauen

Die Ärztezeitung berichtet gerade von einer Ursache dieses Dilemmas: Die Ausbildung zum Thema Suchterkrankungen in Deutschland ist miserabel ( http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/812227/mediziner-lernen-fast-nichts-sucht.html )

Im Gespräch mit Kollegen wurde auch mir immer häufiger klar, dass sich Ärzte im Bezug auf die Überzeugung zur Raucherentwöhnung zu wenig zutrauen. Meine eigene Erfahrung zeigt mir aber, dass ein Großteil der Patienten sich von der Unterhaltung mit dem Arzt gerne bekehren lassen. Wo sich Familie und Freunde den Mund fusselig reden, kann ein ernstgemeinter Standpunkt des eigenen Doktors Wunder bewirken. "Was soll ich ihn belehren, wenn er doch eh nicht aufhören will?" ist dabei ein meiner Meinung nach völlig falscher Denkansatz.

Gerade diese scheinbar unbelehrbaren Raucher benötigen den Appell und den Zuspruch es mit Hilfe schaffen zu können. Die Raucherentwöhnung ist eine unglaublich wirksame therapeutische Maßnahme, besser als jedes Medikament. Leider ist sie nicht so leicht zu verschreiben, sondern erfordert die Konfrontation mit dem Patienten und die nötige Portion Empathie. Das möchte ich keinem Kollegen absprechen, dennoch umgehen momentan leider viele diesen Weg.

Wie geht es Ihnen: Fühlen sie sich auch eher unsicher auf dem Gebiet der Suchtentwöhung oder sind sie sich ihrer Wirkung als Arzt bewusst?