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Tamoxifen-Gel reduziert systemische Nebenwirkungen bei Mammacarcinom

Tamoxifen wird zur Hormontherapie bei Mammacarcinom eingesetzt. Durch kompetitive Hemmung der Östrogenrezeptoren und Aktivierung von Progesteronrezeptoren beugt es Mammacarcinomen und deren Rezidiven vor und kann die Überlebenszeit im Endstadium verlängern. Bei der oralen Applizierung kommt es allerdings zu systemischen Nebenwirkungen, von klimakterischen Beschwerden über thrombembolische Ereignisse bis hin zu einem zweifach erhöhten Risiko für Endometriumscarcinome.

Nun wurde ein Gel entwickelt, welches 4-Hydroxy-Tamoxifen enthält und einfach lokal auf die Brust aufgetragen werden kann. In Studien konnten im Brustgewebe ebenso hohe Wirkstoffspiegel erreicht werden, wie bei oraler Einnahme. In einer doppelt verblindeten Studie an rund 30 Patientinnen mit reseziertem Duktalen Carcinoma in Situ (DCIS) konnte durch das Tamoxifengel eine gleichwertige Abnahme des Tumor-Kontrollmarkers Ki-67 erzielt werden. Dank der topischen Anwendung des Gels kann die Leberpassage umgangen werden und die vielen Wechselwirkungen mit den verschiedenen Cytochrom-Systemen vermieden werden. Dies wäre sicherlich ein deutlicher Gewinn für die Patientinnen.