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Pille gegen Jetlag?

Eine Arbeitsgruppe der Universität Oxford entdeckte vor Kurzem ein Gen, dessen Beeinflussung uns zukünftig vor unangenehmen Jetlags bewahren könnte.

Das Produkt des sogenannten SIK1-Gens wirke wie eine Bremse im Gehirn, welche die Umstellung auf neue Lichtverhältnisse behindere. SIK1 gehört zu den Proteinen, die beim Wechsel von Dunkel auf Hell vermehrt im Nucleus suprachiasmaticus (NSC) gebildet werden. Der NSC ist ein Kerngebiet im Hypothalamus und die oberste Steuereinheit der Inneren Uhr. Bei einem Zeitzonenwechsel dauert es mehrere Tage, bis der Tag-Nacht-Rhythmus neu angepasst ist. Mäuse, denen das o.g. Gen fehlte (Knock-Out), passten ihre zirkadiane Rhythmik sofort an die neuen Lichtverhältnisse an. Inhibitoren der SIK1-Aktivität wären tendenziell vorstellbar.

Jedoch stellt sich die Frage: Ist das nötig? Sind Jetlags so untragbar, dass man Medikamente für die sofortige "Wiedereinsetzbarkeit" entwickeln muss? Vielleicht ist es ja auch ein guter Effekt, wenn man beim Ankommen in einem anderen Land zunächst ein wenig Ruhe braucht.