esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Xarelto® - unbezahlbares Wundermittel soll Marcumar und Warfarin ablösen?

Bayers neues Wundermittel heißt Xarelto und basiert auf dem Wirkstoff Rivaroxaban, der zu einer neuen Substanzklasse von Antikoagulanzien gehört. Es soll eine direkte Inhibition des an der hämostasebeteiligten Faktors Xa erreicht werden, sodass die Thrombenbildung gehemmt wird. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern Marcumar und Warfarin wird Xarelto ein Mal täglich in einer Dosis von 10mg unabhängig von den Mahlzeiten oral appliziert und unterliegt keiner routinemäßigen Blutgerinnungsüberwachung.

Aber für welchen Preis? Bislang kostet eine Tablette 7,30 Euro (der Tagesdosis entsprechend). Eine temporäre Verschreibung ist möglich, jedoch kostet die dauerhafte Behandlung zur Prophylaxe eines Schlaganfalls pro Jahr nahezu 2700 Euro. Welche gesetzliche Krankenkasse wird diese Kosten bereitwillig übernehmen? Zum Vergleich: die Therapiekosten des Vorläufers Marcumar betragen nur ein Zehntel der des neuen Wundermittels.

Fragt sich nur, ob hier Privatpatienten Bayers Entwicklungskosten bezahlen helfen, während der Kassenpatient wieder einmal das Nachsehen hat: für ihn heißt es weiterhin "Hauptsache billig, Nebenwirkungen allerdings inkludiert.