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Antikonvulsiva bei Bandscheibenvorfall?

Ich habe meine 50-jährige Patientin mit starken Schmerzen im Bereich der HWS, die in den linken Arm ausstrahlen und Taubheitsgefühl im dritten und vierten Strahl der linken Hand an einen Orthopäden überwiesen. Dieser diagnostizierte mithilfe bildgebender Verfahren einige Bandscheibenvorfälle in der HWS. Daraufhin erhielt meine Patientin Opiate im Rahmen der Analgesie, eine wöchentliche Physiotherapie und alle zwei Wochen eine PRT. Nach vier PRT-Terminen und Schmerztherapie hatte sich jedoch keine Besserung der Schmerzsymptomatik eingestellt.

Ein weiterer Orthopäde klebte nun Kinesiotapes zur Entspannung der oberen Rückenmuskulatur. Nachdem sich immer noch keine Besserung eingestellt hatte, wurde meiner Patientin nun ein Antikonvulsivum verordnet.

Ich habe mich informiert und gelesen, dass man das Antikonvulsivum Lyrica auch bei neuropathischem Schmerz verabreichen kann. Nun stellt sich für mich aber trotzdem die Frage nach der Notwendigkeit der Verabreichung. Schließlich bringt diese Medikation eine ganze Reihe Nebenwirkungen mit sich, muss ausgeschlichen werden usw.

Wäre ein mikrochirurgischer Eingriff zur Ausräumung des Prolapses nicht sinnvoller? Ich möchte meine Patientin gerne kompetent beraten können und freue mich deswegen sehr über Fachmeinungen bezüglich dieser Thematik.