- Deutscher Krebskongress (DKK) 2026: Vorprogramm und wissenschaftliches Programm. www.dkk2026.de
- Deutsche Krebsgesellschaft (DKG): Ambulante Versorgung und Qualitätssicherung. www.krebsgesellschaft.de
Eine eigene Highlight-Sitzung am 18. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, widmet sich explizit der "Überleitung der stationären in die ambulante Betreuung hämatoonkologischer Patient*innen: Wie gelingt eine patientenzentrierte Versorgung und Fortführung supportiver Maßnahmen unter gleichzeitig optimaler Ressourcennutzung?"
Diese Session adressiert die klassischen Herausforderungen im Praxisalltag: Wie können Tumorboard-Entscheidungen effizient umgesetzt werden? Welche supportiven Maßnahmen müssen ambulant fortgeführt werden? Und wie lässt sich dies ressourcenschonend organisieren?
Eine weitere zentrale Highlight-Sitzung am 19. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, behandelt die "Krebsmedizin der Zukunft in der Fläche – zwischen Behandlung in zertifizierten Zentren und wohnortnaher Versorgung in Praxen niedergelassener Ärzt*innen". Hier werden strukturelle Fragen diskutiert, die Ihre tägliche Arbeit unmittelbar betreffen.
Am 19. Februar 2026, 8:00-10:00 Uhr, findet eine Plenarsitzung statt: "In Erinnerung an Petra Feyer – vom Beginn der Supportivtherapie bis zur S3-Leitlinie Supportivtherapie". Die Keynote Lecture "Die Fortschritte in der Supportivtherapie – in Erinnerung an Petra Feyer" hält Dr. Franziska Jahn aus Halle a. d. S.
Diese Session bietet einen umfassenden Überblick über evidenzbasierte, supportive Maßnahmen – von Antiemese über Mukositis-Prophylaxe bis zum Management hämatologischer Toxizitäten.
Ergänzend dazu gibt es am 19. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, eine Session zu "Need to know and to do – Basics der Supportivtherapie".
Am 19. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, werden in einer Highlight-Sitzung die "Essentials aus der neuen S3-Leitlinie Ernährung in der Onkologie" vorgestellt.
Ernährungsfragen gehören zu den häufigsten Anliegen von Patienten – und gleichzeitig zu den am meisten mit Mythen behafteten Themen. Diese Session übersetzt die aktuelle Evidenz in praktische Empfehlungen: Was sollten Sie Ihren Patienten raten? Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll? Wie gehen Sie mit Mangelernährung um?
Am 21. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, steht eine Highlight-Sitzung zum "Nebenwirkungsmanagement bei klassischen und modernen Therapien für gastrointestinale Tumoren" auf dem Programm.
Moderne Therapien bringen neue Herausforderungen: Immunvermittelte Nebenwirkungen, dermatologische Toxizitäten bei Tyrosinkinase-Inhibitoren, kardiovaskuläre Risiken. Diese Session bietet praktische Inhalte: Wann können Sie ambulant managen? Wann muss der Patient zurück ins Zentrum? Welche Monitoring-Parameter sind essenziell?
Am 20. Februar 2026, 8:00-10:00 Uhr, findet eine Plenarsitzung zur "Behandlung von älteren Patient*innen mit gastrointestinalen Tumoren" statt. Die Keynote Lecture "Riding the silver wave: Trends und Herausforderungen des demografischen Wandels" hält Dr. Jutta Gampe aus Rostock.
Ältere, multimorbide Patienten bilden die Mehrheit in vielen onkologischen Praxen – aber die wenigsten Studien bilden diese Population ab. Diese Session diskutiert praxistaugliche Assessments, Therapiemodifikationen und realistische Therapieziele.
Ergänzend dazu gibt es am 20. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, eine Debatte: "Gehören die Ergebnisse des geriatrischen Assessments in das Tumorboard?"
Am 18. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, findet eine Highlight-Sitzung zu "Pharmazeutischen Dienstleistungen und interprofessioneller Zusammenarbeit zur Verbesserung der Patient*innen- und Arzneimitteltherapiesicherheit" statt.
Orale Tumortherapien verlagern Verantwortung in die ambulante Versorgung. Diese Session zeigt, wie die Zusammenarbeit mit Apotheken die Adhärenz verbessern kann, welche Interaktionen kritisch sind und wie Sie Arzneimitteltherapiesicherheit strukturiert umsetzen.
Ergänzend behandelt eine weitere Session "Teamwork zur Verbesserung der Adhärenz bei oraler Tumortherapie" (18. Februar 2026, 18:00-19:00 Uhr).
Am 18. Februar 2026, 17:15-19:00 Uhr, gibt es eine Plenarsitzung zu "Cancer Survivorship – aktueller Stand und Zukunftsperspektiven" mit der Keynote Lecture "Cancer Survivorship im demografischen Wandel: medizinische und psychosoziale Herausforderungen" von Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf aus Leipzig.
Die Zahl der Langzeitüberlebenden wächst – und damit die Anforderungen an die Nachsorge. Welche Spätfolgen müssen Sie im Blick haben? Wann ist Rehabilitation indiziert? Wie unterstützen Sie die berufliche Wiedereingliederung?
Am 20. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, folgt eine Highlight-Sitzung zum "Management der Therapie-Langzeitfolgen".
Am 19. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, findet eine Plenarsitzung zur "Kurativen Therapie des Ösophagus- und Magenkarzinoms" mit der Keynote Lecture "Future developments in upper GI cancer – multimodal, targeted and patient-centered" von Prof. Dr. Hanneke W.M. van Laarhoven aus Amsterdam statt.
Am 21. Februar 2026, 9:15-10:30 Uhr, gibt es ein "Update zur medikamentösen Therapie des Magenkarzinoms".
Am 19. Februar 2026, 10:15-12:15 Uhr, wird in einer Plenarsitzung "Colorectal cancer – standards and perspectives 2026" behandelt, mit der Keynote Lecture "New frontiers in the treatment of metastatic colorectal cancer" von Prof. Dr. Jenny Seligmann aus Leeds.
Am 19. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, gibt es eine Highlight-Sitzung "State of the Art Mammakarzinom".
Am 20. Februar 2026, 10:15-12:15 Uhr, folgt eine Plenarsitzung zu "Aktuellen Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms" mit der Keynote Lecture "Personalisierte Behandlung bei Frauen mit frühem Brustkrebs" von Prof. Dr. Tanja Fehm aus Düsseldorf.
Am 19. Februar 2026, 10:15-12:15 Uhr, gibt es eine Plenarsitzung "Morgen alles ganz anders? Neue Therapieoptionen beim Blasenkarzinom" mit der Keynote Lecture "NMIBC-Update – nicht-muskelinvasives Harnblasenkarzinom: von Bacillus Calmette-Guérin (BCG) zu den Onkoviren" von Prof. Dr. Carsten Ohlmann aus Bonn.
Am 19. Februar 2026, 16:45-18:15 Uhr, folgt "Morgen alles ganz anders? Neue Therapieoptionen beim Prostatakarzinom" mit der Keynote Lecture "Radioligandentherapie des Prostatakarzinoms" von Prof. Dr. Ken Herrmann aus Essen.
Am 20. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, gibt es eine Highlight-Sitzung "AUO-Forum – aktueller Standard der Tumorbehandlung in der Urologie".
Am 20. Februar 2026, 10:45-12:15 Uhr, behandelt eine Highlight-Sitzung die "Therapie des Nierenzellkarzinoms – aktueller Standard und Ausblick".
Am 20. Februar 2026, 8:00-10:00 Uhr, steht eine Plenarsitzung zu "Advancing the frontiers in thoracic oncology" auf dem Programm, mit der Keynote Lecture "Perioperative therapy in transition: opportunities, challenges and future" von Prof. Dr. Severin Schmid aus Freiburg.
Am 20. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, gibt es eine Highlight-Sitzung zum "Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) fortgeschritten".
Am 20. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, behandelt eine Highlight-Sitzung "The future is now – large language models and decision support tools".
Am 19. Februar 2026, 16:45-18:15 Uhr, gibt es eine Plenarsitzung zu "Oncology in the age of AI" mit der Keynote Lecture "AI and Real World Data in oncology" von Prof. Dr. Mireia Crispin-Ortuzar aus Cambridge.
Am 19. Februar 2026, 15:00-16:30 Uhr, gibt es eine Highlight-Sitzung zur "Zertifizierung im wandelnden Umfeld".
Am 19. Februar 2026, 9:15-10:30 Uhr, wird in einer Highlight-Sitzung die "Klinische Studienlandschaft in Deutschland" diskutiert.
Der DKK vereint mehr als 10.000 Vertreter aus Ärzteschaft, Forschung, Pflege, Gesundheitswesen, Politik und Verwaltung sowie Studierende und Patientenvertretende und bietet über 300 Sitzungen an vier Tagen.
Das Kongressmotto "zusammen – gezielt – zukunftsfähig" zeigt: Wir stehen vor drängenden Aufgaben: wachsende Patientenzahlen, komplexe Therapien, Fachkräftemangel und knappe Ressourcen erfordern neue Lösungen – medizinisch und strukturell. Dafür brauchen wir interprofessionellen Austausch: über qualitative Versorgung, den sinnvollen Einsatz von KI und eine stärkere Verknüpfung von Forschung und Praxis.
37. Deutscher Krebskongress 2026