Der Auftakt: Pathophysiologie, Ernährung und Adipositas
Am 20. und 21. März 2026 wird Wiesbaden zum Schauplatz für eines der effizientesten Fortbildungsformate der inneren Medizin: Das Diabetes Update 2026. Unter der bewährten wissenschaftlichen Leitung von Stephan Martin, Michael Stumvoll, Andreas Hamann und Katharina Laubner bietet das Seminar eine Analyse der wichtigsten klinischen Studien des letzten Jahres.
Das Konzept ist klar: „Die Spreu vom Weizen trennen“. Der Freitag steht ganz im Zeichen der Grundlagen und der großen Volkskrankheit Adipositas.
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Prävention und Ernährung (Fr., 10:00 – 11:30 Uhr): Stephan Martin und Katharina Timper eröffnen das Seminar mit Updates zur Pathophysiologie und modernen Ernährungsstrategien. In Zeiten von GLP-1-Rezeptor-Agonisten wird hier kritisch diskutiert, welchen Stellenwert Lebensstilinterventionen heute noch einnehmen.
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Adipositas und metabolische Chirurgie (Fr., 15:15 Uhr): Jens Aberle beleuchtet die rasanten Entwicklungen in der medikamentösen und chirurgischen Adipositastherapie – ein zentrales Thema für die künftige Remissions-Diskussion beim Typ-2-Diabetes.
Fokus Komorbiditäten
Diabetes ist eine Systemerkrankung. Entsprechend breit gefächert sind die Updates zu den Endorganschäden am Freitagnachmittag.
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Nephropathie und Hypertonie (Fr., 16:45 Uhr): Tom Lindner fasst die neuesten Daten zum Nephroschutz zusammen, insbesondere im Hinblick auf die Kombinationstherapie aus SGLT2-Inhibitoren und nicht-steroidalen Mineralkortikoidrezeptor-Antagonisten (nsMRA).
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Kardiologie (Fr., 17:45 Uhr): Den Abschluss des ersten Tages bildet das Update von Maren Weferling, das die kardiorenalen Synergien moderner Antidiabetika in den Fokus rückt.
Technik und Klinik: Typ-1- und Typ-2-Diabetes
Der zweite Tag widmet sich den spezifischen Therapieherausforderungen und technologischen Sprüngen.
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Typ 2 Diabetes (Sa., 11:00 Uhr): Andreas Hamann analysiert die aktuelle Studienlage zu neuen Substanzklassen und Kombinationstherapien. Hier erfahren Sie, welche Studienergebnisse das Potenzial haben, die nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) zu beeinflussen.
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Typ 1 Diabetes und Technologie (Sa., 14:30 Uhr): Thomas Ebert gibt ein Update zu AID-Systemen (Automated Insulin Delivery) und neuen Sensortechnologien. Ein Pflichttermin für alle, die Patienten mit Typ-1-Diabetes auf dem Weg zur „Closed Loop“-Versorgung begleiten.
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Schwangerschaft (Sa., 13:30 Uhr): Katharina Laubner bespricht die kritischen Updates zum Gestationsdiabetes und zur Betreuung von Typ-1-Patientinnen mit Kinderwunsch – ein Bereich, in dem aktuelle Evidenz oft unmittelbar die Praxis verändert.
Interdisziplinäre Einblicke
Ergänzt wird das Programm durch spezialisierte Updates, die für die Vermeidung von Spätfolgen essentiell sind:
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Retinopathie (Carsten Framme) und Gastroenterologie/Hepatologie (Jörg Bojunga) am Freitagvormittag.
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Interventionelle Angiologie (Andrej Schmidt) und das wichtige Update zum Diabetischen Fuß (Ralf Lobmann) am Samstagmorgen.
Das Besondere: „Speakers' Corner“
Nach jedem Block gibt es die Möglichkeit, in der Speakers' Corner direkt mit den Referierenden in den Austausch zu gehen. Hier werden die Ergebnisse auf Ihre individuelle Praxistauglichkeit abgeklopft – egal ob vor Ort in Wiesbaden oder via interaktivem Live-Chat im Stream.
Dieser Bericht bietet nur eine Auswahl aus dem Programm. Für weitere Informationen und Ihre vollständige Planung informieren Sie sich gerne auf: https://diabetes-update.com/.
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