Arthrose der Hände: orale Therapie oder Injektionen?

Eine Arthrose der Hände ist für Betroffene oft sehr belastend und geht nicht selten mit einer Einschränkung der Handfunktion einher. Daher sind wirksame Therapieoptionen essenziell.

Therapieformen zur Behandlung der Hand-Arthrose

Hand-Arthrose – eine schmerzhafte Angelegenheit

Menschen, die an einer Hand-Arthrose erkrankt sind, leiden nicht selten unter Schmerzen und möglicherweise eingeschränkter Handfunktion. In vielen Ländern ist die Krankheit auf dem Vormarsch. Daher hat eine aktuelle Metaanalyse sich mit dem Thema befasst, welche Intervention bei der schmerzhaften Erkrankung schnell Abhilfe schafft und die Schmerzen reduziert. Dazu wurden die Daten aus über 70 Studien und von über 7.5000 Menschen untersucht und ausgewertet. 

Welche Therapie schneidet am besten ab?

Die Studie kommt zu eindeutigen Ergebnissen:

Welche Injektionen wurden untersucht?

Die Studie verglich die Wirksamkeit verschiedener Arzneien mit Placebo: 

Alle Injektionen zeigten dabei, nach Analyse der Daten, keine Überlegenheit gegenüber Placebo. 

Was bedeutet für die Therapie?

Die Daten der Analyse legen nahe, dass in der Behandlung der Hand-Arthrose orale Therapeutika die Nase vorn haben. So zeigten sowohl orale Glukokortikoide als auch orale NSAIDs gute Wirksamkeit. Beide waren wirksamer als Placebo, und Steroide waren wirksamer als NSAIDs. Injektionen und lokale Therapien wie NSAID-haltige Salben waren in den untersuchten Studien dem Placebo unterlegen. 

Orale Glukokortikoide scheinen eine wirksame Option zur Behandlung der Hand-Arthrose zu sein. Gleiches gilt für orale NSAIDs. Injektionen und lokale NSAID-Applikationen scheinen hingegen weniger effektiv zu sein.
 

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