Pornografiekonsum bei Jugendlichen und die Folgen

Der heutige Uroblog-Beitrag ist sicher der in den vergangenen Jahren ungewöhnlichste. Habe ich doch kurzerhand einmal die Seiten gewechselt und dem bekannten Urologen und Buchautor, Dr. Christoph Pies, in einer "Pinkelpause" Rede und Antwort gestanden zum Thema "Pornografiekonsum bei Jugendlichen und die Folgen".

Der heutige Uroblog-Beitrag ist sicher der in den vergangenen Jahren ungewöhnlichste. Habe ich doch kurzerhand einmal die Seiten gewechselt und dem bekannten Urologen und Buchautor, Dr. Christoph Pies, in einer "Pinkelpause" Rede und Antwort gestanden. Das Thema hatte es durchaus in sich: Wir sprachen über den Pornografiekonsum bei Jugendlichen und jungen Männern und welche Folgen dies haben kann. Herausgekommen ist ein kurzweiliger und vor allem auch praxisrelevanter Podcast zu einem für die Urologie äußerst wichtigen Thema. Danke nochmals an Dr. Pies und die "Pinkelpause" für die Idee und die wirklich tolle Umsetzung.

Die derzeitige Pandemie fordert einen großen Abstand zu unseren Mitmenschen und schränkt dadurch nicht zuletzt Intimität deutlich spürbar ein. Erste Daten erkennen zudem einen Trend zu mehr Onlinesex, Dating-Apps und Pornografie-Konsum.

Der mögliche Zusammenhang zwischen einem höheren Pornokonsum und Erektionsstörungen bei jungen Männern wurde jedoch bereits vor COVID-19 diskutiert. Weiteren Fokus auf dieses Thema legten die Kolleg:innen aber vor allem im Zuge des EAU-Kongresses 2020. Dort präsentierte beispielsweise Prof. de Win erste Studiendaten, die solche Zusammenhänge statistisch untermauerten.

Allerdings habe ich nach meiner einjährigen Recherche zu diesem Thema auch herausgefunden, dass selbst ohne Coronaviren Pornografie bereits früh das Leben unserer Kinder und Jugendlichen beeinflusst. Auf einschlägigen Seiten, in Tauschbörsen und selbst in der Chatgruppe auf Whatsapp spielt Pornografie eine immer größere Rolle. Schon Kinder im Alter von knapp 13 Jahren machen so erste Erfahrungen mit den sogenannten "Schmuddelfilmchen".

Der Podcast soll einmal einen Überblick darüber geben, was wir zu diesem Thema bereits wissen. Auf der anderen Seite wird dabei aber ebenso klar, dass es nicht darum geht, die Pornografie grundweg zu verteufeln oder zu verbieten. Vielmehr wollen wir Anregungen geben, inwieweit eine ganz natürliche Entwicklung bei den Jugendlichen unterstützt und das Gesehene in Gesprächen und durch gezielte Informationen, z. B. auch von Seiten der Urolog:innen in den Schulen, eingeordnet werden kann. Was genau das umfassen sollte, erfahren Sie im Podcast: Zeit also für eine halbstündige Pinkelpause mit Dr. Christoph Pies und mit esanum-Redakteur Dr. Marcus Mau.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des "Pinkelpause-Podcasts" vertreten durch Dr. Christoph Pies: https://pinkelpause.podigee.io/57-57-57-57-57-neue-episode 

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