- Neff KD. Self Identity 2003; 2: 85–102.
- Buse DC et al. BMC Neurol 2024; 24(1): 232.
- Kılıç A et al. Behav Ther 2021; 52(3): 607–25.
Im Umgang mit chronischem Schmerz stehen Patientinnen und Patienten häufig vor dem Dilemma, Leid vermeiden zu wollen – was paradoxerweise zu zusätzlichem Leiden durch Selbstabwertung, Hadern und Wut führen kann. Mit Hilfe von Selbstmitgefühl lernen Patienten eine wohlwollende, verständnisvolle Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen. Das Konzept fußt auf drei Säulen: Selbstfreundlichkeit, Gemeinsame Menschlichkeit sowie Achtsamkeit 1.
Gerade bei Migräne, die oft mit Stigmatisierung einhergeht, kann Selbstmitgefühl die Therapiemotivation und Adhärenz stärken 2. Erste Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien zeigt kleine bis mittlere Effektstärken gegenüber klassisch kognitiv-behavioralen Programmen – insbesondere hinsichtlich Schmerzakzeptanz und psychischer Beeinträchtigung 3.
Lesen Sie weitere Informationen zu Konzept, Evidenz und praktischer Integration von Selbstmitgefühl in die Schmerzpsychotherapie im vollständigen Artikel in „Der Privatarzt".
Mehr praxisrelevantes Wissen finden Fachkreise online im Migräne- und Kopfschmerz-Guide unter www.mk-guide.org, einem Projekt der DMKG-Initiative „Attacke! Gemeinsam gegen Kopfschmerzen".