In Corona-Zeiten besonders gefragt: die innere Stärke

Frauen mit Belastungsstörungen benötigen Hilfe zur Selbsthilfe. Aristo Pharma bietet mit dem Phytotherapeutikum Sedariston<sup>®</sup> und unter der Website sedariston.de ein ganzheitliches Hilfspaket an.

Gynäkologen als „Hausärzte der Frauen“

Das zukunftsweisende Konzept des Gynäkologen als „Hausarzt der Frau“1 könnte in Zeiten der Corona-Pandemie an praktischer Relevanz hinzugewinnen. Ein wichtiger Aspekt können dabei die zunehmenden Belastungsstörungen sein, die sich als Stress, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen bis hin zum Ausgebranntsein bzw. Burnout manifestieren können. Frauen – die oft Mehrfachbelastungen in Beruf und Familie ausgesetzt sind – weisen diesbezüglich ohnehin eine höhere Vulnerabilität als Männer auf. Aktuelle Untersuchungen zeigen nun, dass es besonders Frauen sind, die unter den psychischen Folgewirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen erheblich leiden.

Psychosoziale Auswirkungen der Corona-Pandemie

Nach den ersten Hinweisen aus China gibt es inzwischen auch in Deutschland Belege für die psychosozialen Auswirkungen der Pandemie. Anfang April 2020 wurde am Zentrum für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine Studie mit über 3.500 Teilnehmern gestartet (83 % Frauen; mittleres Alter: 40 Jahre). Mithilfe von Selbstbeurteilungsskalen werden das psychische Befinden, das Stresserleben, die Bewältigungsmechanismen und das Erleben von unterschiedlichen Formen von Gewalt systematisch erfasst.

In einer Erstauswertung, die einen Erhebungszeitraum (1.–15. April 2020) im Kontext der bislang schärfsten Lockdown-Maßnahmen in Deutschland umfasst, zeigte sich folgendes Bild: Knapp 27 % der Studienteilnehmer gaben an, schlecht oder sehr schlecht mit der Situation umgehen zu können, wobei die befragten Frauen signifikant höhere Depressions- und Angstwerte aufwiesen. Über einen schlechteren Schlaf als vor der Pandemie klagten 45 % der Teilnehmer, über vermehrte Reizbarkeit und Aggression 51 % und über häusliche Gewalt 5 % (zu 98 % verbal, 42 % körperlich und 30 % sexuell).

Frauen durch Mehrfachbelastungen besonders gefährdet

Auch in einer aktuellen Mitteilung des Versicherungskonzerns AXA wird darauf hingewiesen, dass „Frauen tendenziell stärker von der Doppelbelastung durch Kindergarten- und Schulschließungen betroffen“ sind. Im Auftrag des Unternehmens wurde als Teil einer europaweiten Studie eine repräsentative Online-Befragung von 1.000 Personen in Deutschland im Juni 2020 durchgeführt. Unter der Überschrift „Frauen: Die Opfer der Corona-Krise“ werden im Mental Health Report von AXA (PDF-Link) folgende Aussagen und Prozentzahlen präsentiert:

Frauen: Männer:
„Ich hatte während Corona keinerlei psychische Probleme“ 56 % 74 %
„Die allgemeinen Herausforderungen und Probleme im Leben sind durch die Corona-Krise größer oder viel größer geworden“ 44 % 31 %
„Ich hatte bereits vor der Corona-Krise psychische Erkrankungen“ 46 % 33 %

Wie neben den Autoren der oben erwähnten MHH-Studie u. a. zwei US-amerikanische Psychiaterinnen kürzlich im New England Journal of Medicine2 appellierten, gilt es nun umso mehr, neben der körperlichen auch die seelische Verfassung der Patienten zu monitoren und durch geeignete Versorgungsangebote zu unterstützen.

Sedariston®: „Pflanzliche Formel für innere Stärke“

Vor dem Griff zu starken synthetischen Antidepressiva können pflanzliche Arzneimittel wie das Sedariston® bei Patientinnen mit nervös bedingten Störungen durchaus eine Alternative sein . Das Kombinations-Präparat mit Trockenextrakten aus Johanniskraut und Baldrianwurzel ist seit Jahrzehnten bewährt und zeichnet sich durch eine umfassende klinische Dokumentation der Wirksamkeit und Verträglichkeit aus Sedariston® Konzentrat ist zur unterstützenden Behandlung von leichten vorübergehenden depressiven Störungen mit nervöser Unruhe und nervös bedingten Einschlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren zugelassen.3 Im Unterschied zu vielen synthetischen Psychopharmaka bleiben die kognitive Leistungsfähigkeit und natürliche Vigilanz bei empfohlener Dosierung voll erhalten.4 Die potenzielle Beeinflussung der Verstoffwechslung bestimmter Medikamente und der hormonellen Kontrazeption durch Johanniskraut ist zu berücksichtigen.3

Die gut verträgliche Heilpflanzenkombination ist nach einer Woche Anwendung bei leichten bis mittelgradigen Beschwerden ebenso wirksam wie das Standard-Antidepressivum Amitryptilin. Die therapeutische Äquivalenz wurde bereits vor einem Vierteljahrhundert in einer randomisierten Studie belegt.5 Diverse Metaanalysen bestätigten in den letzten Jahren die Wirksamkeit von Johanniskraut im Vergleich zu Placebo und zu synthetischen Standard-Antidepressiva.6,7

Die Baldrian-Komponente von Sedariston® wirkt innerhalb weniger Stunden beruhigend, während der Johanniskrautanteil nach ein bis zwei Wochen seinen antidepressiven Effekt entfaltet. Das synergistische Wirkspektrum verspricht neben einem Zugewinn an innerer Stärke auch eine Verbesserung des Schlafs und mehr Kraft für die Bewältigung des Lebensalltags.

Grünes Rezept im Aufwärtstrend

Die Verordnung des Phytopharmakons auf einem grünen Rezept stärkt gegenüber der nur mündlichen Empfehlung möglicherweise die Therapietreue. Mit Sicherheit dient sie den Patientinnen als Merkhilfe bezüglich Präparatname, Wirkstoff und Darreichungsform. Zudem bieten laut aktueller Liste des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) (PDF-Link) zahlreiche Krankenkassen im Rahmen freiwilliger Satzungsleistungen die Erstattung von Kosten für OTC-Arzneimittel an. Der Trend geht dabei nach oben: Grüne Rezepte wurden 2018 mit knapp 50 Millionen Verordnungen gut 2 % häufiger als im Vorjahr eingesetzt. Zu den Arztgruppen, in denen das grüne Rezept „mit jeweils mehr als 80 % überdurchschnittlich häufig verordnet“ wird, zählen auch die Gynäkologen.8

Strategien für die innere Stärke

Bei der Nutzung des Rezeptblocks sollte man es freilich nicht bewenden lassen. Denn auch ein bewährtes Medikament wie Sedariston® stellt eine zwar wertvolle, letztlich aber nur unterstützende Maßnahme dar. Es kann den Betroffenen in der Belastungssituation dabei helfen, den Kopf für das Wesentliche freizubekommen: die Besinnung auf die innere Stärke und die Fokussierung auf Strategien, um sie zu fördern und die nötigen (Lebens-) Veränderungen und Übungen vorzunehmen.

Deshalb bietet Aristo auf der Plattform sedariston.de neben Fragen und Antworten zu Sedariston® in seinen verschiedenen Formulierungen (Hartkapseln, Tropfen) nützliche Informationen und Expertentipps für Frauen in belastenden Lebenssituationen an, u. a.:

Sedariston® verfügbar als Hartkapseln und Tropfen

Sedariston® Konzentrat Hartkapseln wirken beruhigend, anspannungslösend und stimmungsaufhellend. Sedariston® Tropfen eignen sich besser bei nervös bedingten Magen-Darm-Beschwerden, Magendruck und Herzklopfen, da zusätzlich der Wirkstoff Melisse enthalten ist. Sedariston® Tropfen für die Nacht helfen bei nervös bedingten Einschlafstörungen.

Referenzen:

  1. Kleine-Gunk B. Fortschritt mit Pferdefuß. gynäkologie + geburtshilfe 2019;24(1):3
  2. Pfefferbaum B, North CS. Mental Health and the Covid-19 Pandemic. N Engl J Med 2020;383:510-2
  3. Fachinformation Sedariston® Konzentrat; Stand: 08/2016
  4. Herberg KW. Psychotrope Phytopharmaka im Test – Alternative zu synthetischen Psychopharmaka? Therapiewoche 1994;44:704-13
  5. Hiller KO, Rahlfs V. Therapeutische Äquivalenz eines hochdosierten Phytopharmakons mit Amitriptylin bei ängstlich-depressiven Verstimmungen – Reanalyse einer randomisierten Studie unter besonderer Beachtung biometrischer und klinischer Aspekte. Forsch Komplementärmed 1995;2:123-32
  6. Cui Y, Zheng Y. A meta-analysis on the efficacy and safety of St John’s wort extract in depression therapy in comparison with selective serotonin reuptake inhibitors in adults. Neuropsychiatr Dis Treat 2016;12:1715-23
  7. Haller H et al. Complementary therapies for clinical depression: an overview of systematic reviews. BMJ Open 2019;9(8):e028527. doi:10.1136/bmjopen-2018-028527
  8. Endris J. Grünes Rezept – Zahl der Verordnungen steigt. pharmazeutische-zeitung.de, 18.04.2019 (Zugriff am 12.10.2020)