* vs. Placebo, sekundärer Endpunkt, die Studienarme Tafamidis-Meglumin 80 mg QD und 20 mg QD wurden für diese Analyse zusammengefasst.2,3
** In der mit Tafamidis behandelten Gruppe erhielt die Mehrheit der Patient:innen (n = 455 [77,5 %]) während der gesamten Studie Tafamidis-Meglumin 80 mg oder die bioäquivalente freie Säure 61 mg. Die übrigen Patient:innen erhielten während der gesamten Studie Tafamidis-Meglumin 20 mg (n = 52 [8,9 %]), begannen zunächst mit Tafamidis-Meglumin 20 mg und wechselten dann zu Tafamidis-Meglumin 80 mg/freie Säure 61 mg (n = 73 [12,4 %]) oder bekamen eine andere Dosis (n = 7 [1,2 %].6 In Deutschland ist Vyndaqel® (Tafamidis) 61 mg zur Behandlung der Wildtyp- oder hereditären Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patient:innen mit Kardiomyopathie zugelassen.2
& (69.470 von Mai 2019 bis Juni 2025) - Daten stammen aus verschiedenen Quellen, wie IQVIABerichten, nationalen Registerdaten, Vertriebsberichten und Finanzdaten.
# Vyndaqel® (Tafamidis) 61 mg und Vyndaqel® (Tafamidis-Meglumin) 80 mg sind indiziert zur Behandlung der Wildtyp- oder hereditaren Transthyretin-Amyloidose bei erwachsenen Patient:innen mit Kardiomyopathie.2 Eine einzelne Kapsel Vyndaqel® 61 mg ist bioaquivalent zu Vyndaqel® 80 mg (vier Kapseln zu 20 mg). Diese sind auf Basis der mg-Angabe nicht gegeneinander austauschbar.2,4
¥ Beobachtungsstudie mit Real-World-Registerdaten (wie üblich z. T. inkomplett; größtenteils US-Studienzentren); Patient:innen mit vorwiegend kardialem Phänotyp und geringem Anteil varianter TTR-Genotypen (20 % parallel oder zuvor in weitere klinischen Studien aufgenommen; behandelte Patient:innen naturgemäß mit weniger schweren Erkrankungen); mediane Nachbeobachtungszeit 2 Jahre; bei ATTR-CM-Diagnose mittels Szintigraphie keine Single-Photon-Emissions-Computertomografie (SPECT).7
§ Die aktuelle Population umfasste Patient:innen in einem früheren Krankheitsstadium im Vergleich zu Patient:innen in ATTR-ACT, was sich in einem numerisch höheren Anteil von Patient:innen in der NYHA-Klasse I (12,5 % vs. 8,4 %), einem geringeren Anteil in der NYHA-Klasse III (24,7 % vs. 32,0 %) und einer niedrigeren medianen NT-proBNP-Konzentration zeigt (behandelt: 1883,0 vs. 2995,9 pg/ml; unbehandelt/Placebo: 2498,0 vs. 3161,0 pg/ml). Sie umfasste auch Patient:innen, die im Jahr 2019 oder später in THAOS aufgenommen wurden.7
+ Die Vorgaben der Fachinformation sind zu beachten. Die Einleitung und Überwachung der Behandlung mit Tafamidis soll nur durch in der Therapie von Patient:innen mit Amyloidose oder Kardiomyopathie erfahrenes ärztliches Fachpersonal erfolgen.
Verordnung muss durch eine klare Diagnose abgesichert sein. Die Anerkennung als Praxisbesonderheit gilt nicht bei der Anwendung von Vyndaqel® außerhalb der gesetzlich bestimmten Bedingungen (im Rahmen eines nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs, „off label use“). Ärztinnen und Ärzte sind hiermit nicht von den einzuhaltenden Vorgaben aus § 12 SGB V und § 9 der Arzneimittelrichtlinie entbunden.
∑ Eine nahezu vollständige Stabilisierung entspricht einer Verringerung des ungebundenen TTR-Tetramers um > 90 %. Die TTR-Stabilisierungsdaten wurden mithilfe spezifischer pharmakokinetischer-pharmakodynamischer Modelle bestimmt. In die Modellierung flossen in vitro gemessene Daten zur TTR-Stabilisierung (Subunit-Exchange-Assay) in menschlichem Plasma gesunder Patienten ein.15
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- Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Tafamidis. Gemeinsamer Bundesausschuss. 2021; https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/622/, zuletzt aufgerufen 15.01.2026.
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