Narkolepsie – bei Jung und Alt gleich?
Die Narkolepsie tritt meist bereits im Kindes-/Jugendlichen-Alter auf und entwickelt sich unterschiedlich schnell und in verschiedenen Facetten. Das macht sie schwer diagnostizierbar.
Wann tritt eine Narkolepsie erstmals auf?
Narkolepsie ist eine multifaktorielle, komplexe Erkrankung, die fast ausschließlich sporadisch auftritt. Ihr liegt eine Störung der Schlaf-Wachregulation zugrunde, so dass die Grenzen zwischen Schlaf- und Wachzustand instabil werden. Die Narkolepsie kann sich in jedem Alter manifestieren. Bei der Mehrheit der Patienten*innen machen sich erste Symptome jedoch bereits in der Kindheit/Adoleszenz mit einem Peak im Alter von circa 15 Jahren bemerkbar. Ein zweiter, kleiner Peak ist im Alter von ungefähr 35 Jahren zu beobachten. Ein Auftreten später als 60 Jahre ist sehr selten.1,2
Fehldiagnosen und eine lange Diagnoseverzögerung sind häufig
Die Diagnose einer Narkolepsie wird häufig erst sehr verzögert nach dem Auftreten der ersten Symptome gestellt, z. T. erst nach Dekaden. Man kann davon ausgehen, dass ein beträchtlicher Teil der Narkolepsiepatienten*innen überhaupt nicht erkannt wird. Zur Unterdiagnose bzw. Diagnoseverzögerung können inkomplette oder atypische Formen der Erkrankung beitragen, Verwechslungen mit anderen Schlafstörungen oder mit psychiatrischen Störungen und auch mangelnde Kenntnis über das Symptomspektrum der Narkolepsie.3
Ca. 60% der Patienten*innen berichteten von mindestens einer Fehldiagnose und fast ein Drittel suchte mindestens fünf Ärzte bis zur korrekten Diagnose auf. Die häufigsten Fehldiagnosen waren bei ca. 30% der Patienten*innen Depression und bei 10-20% eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Angststörung, Insomnie, bipolare Störung, Hypersomnie oder obstruktive Schlafapnoe. Bei einem Auftreten der Symptome im pädiatrischen Alter waren signifikant mehr Patienten*innen von einer Fehldiagnose ADHS, bipolare Störung, Epilepsie und Schizophrenie betroffen als beim Auftreten der Symptome im Erwachsenenalter.4
Charakteristika der Narkolepsie
Die Narkolepsie wird in zwei Typen eingeteilt: Narkolepsie mit Kataplexie (NT1) und Narkolepsie ohne Kataplexie (NT2). NT1 ist häufiger und kann leichter diagnostiziert werden. Die Narkolepsie beginnt meist mit dem Auftreten einer dauerhaften Tagesschläfrigkeit und plötzlichen Schlafattacken. Bei vielen Patienten*innen kommen gleichzeitig oder später Kataplexieattacken und weitere Symptome dazu. Die Art und Ausprägung der Symptome können unterschiedlich sein, aber die Krankheitslast ist im Allgemeinen sehr hoch und die Lebensqualität stark beeinträchtigt.1
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Symptomatik der Narkolepsie1,5
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Hauptsymptome
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- Exzessive Tagesschläfrigkeit mit plötzlichen, unwiderstehlichen, kurzen Schlafattacken (mit erfrischender Wirkung)
- Kurze Kataplexieattacken mit partiellem oder totalem Verlust des Muskeltonus bei vollständig erhaltenem Bewusstsein, ausgelöst durch starke Emotionen (z. B. Lachen, Überraschung, auch Ärger)
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Weitere Symptome
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- Gestörter und fragmentierter Nachtschlaf (keine Einschlafprobleme)
- Schlafparalysen bei Schlaf/Wachübergängen, auch tagsüber
- Lebhafte Träume/Halluzinationen bei Schlaf/Wachübergängen
- Automatisches Verhalten (im Schlaf-Wach-Zwischenzustand)
- Tagesschläfrigkeit oft verbunden mit kognitiven Störungen, Konzentrationsproblemen und Stimmungsschwankungen
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Häufige Begleiterscheinungen
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- Übergewicht
- Depression
- Angstzustände
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Konsequenzen der Narkolepsie
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- Verminderte Leistungsfähigkeit (Alltag, Arbeit, Schule)
- Höhere Unfallgefährdung
- Vermeidungsverhalten (z. B. starke Emotionen)
- Psychosozialer Rückzug (Gefühl der Stigmatisierung)
- Beeinträchtigte Lebensqualität
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Narkolepsie in der Pädiatrie und Adoleszenz
Erste Symptome der Narkolepsie bei Kindern sind oft Gewichtszunahme und vermehrte Tagesschläfrigkeit. Sie schlafen zunächst nachts oft länger und nehmen auch die Gewohnheit eines Mittagsschlafs wieder auf.1,6
Kinder können anfänglich atypische Formen der Narkolepsie aufweisen. Manche versuchen, ihre Schläfrigkeit mit Ruhelosigkeit, Hyperaktivität und aggressivem Verhalten zu kaschieren, was mit ADHS verwechselt werden kann. Müdigkeit kann als Faulheit und Unwilligkeit interpretiert werden. Kataplexieepisoden drücken sich häufig speziell im Gesicht aus in Form von Verzerrungen, Herabhängen des Oberlides, offenem Mund und heraushängender Zunge. Auch dyskinetische-dystonische, stereotype oder Chorea-ähnliche Bewegungen können durch Emotionen hervorgerufen werden. Die atypischen Präsentationen gleichen sich mit der Zeit den klassischen Manifestationen an. Häufig wird bei Narkolepsiepatienten*innen eine vorzeitige Pubertät beobachtet.1,6
Bei Beginn der Narkolepsie in der Adoleszenz treten weniger atypische Ausprägungen auf. Schlafattacken sind konstanter und länger, die Kataplexie ist deutlicher. Bei Jugendlichen könnten Narkolepsie-Symptome wie Schläfrigkeit, Stimmungsschwankungen und Unaufmerksamkeit jedoch als „normal“ in Folge von Hormonschwankungen oder als „typisch“ wegen zu wenig Nachtschlaf interpretiert werden.1,6
Narkolepsie bei Erwachsenen
Auch bei Erwachsenen kann die Ausprägung der Narkolepsie unterschiedlich sein, was das Spektrum der Symptome sowie deren Schwere betrifft. Die Symptome entsprechen aber im Allgemeinen dem klassischen Bild und bleiben meist relativ stabil, auch wenn sich eine Kataplexie manchmal erst Jahre nach Auftreten der Tagesschläfrigkeit entwickeln kann. Fluktuationen einzelner oder aller Symptome sind möglich. Mögliche Ursachen sind Stress, Änderungen von Umgebung und Routinen, Komorbiditäten, Medikationen und/oder eine Progression der Schädigung der Hypocretin-Neuronen im Hypothalamus, die den Schlaf-Wachzustand steuern.7
Ein Vergleich der Symptome bei Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen zum Zeitpunkt der Diagnose, d. h. ohne spezifische Narkolepsiemedikation, ergibt folgendes Bild:
Vergleich der Narkolepsie-Symptome (NT1) zwischen Kindern und Erwachsenen zum Zeitpunkt der Diagnose8
Diagnosezeitpunkt: Kinder (n=46; Median 12 Jahre), Erwachsene (n=46; Median 28,5 Jahre)
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Keine signifikanten Unterschiede
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- Tagesschläfrigkeit (Frequenz/Schwere)
- Kataplexie (Frequenz/Schwere)
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Häufiger/schwerer bei Kindern
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Häufiger/schwerer bei Erwachsenen
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- Schlafparalyse
- Hypnagoge Halluzinationen
- Verminderte Lebensqualität
- Angstzustände
- Obstruktive Apnoe
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Vergleicht man die Narkolepsieparameter auf Basis eines frühen oder späten Beginns der Symptome ergibt sich ein etwas anderes Bild. Patienten*innen mit spätem Beginn der Narkolepsie (Median 28,5 Jahre; n=34) zeigen eine schwerere Symptomatik in Bezug auf Tagesschläfrigkeit, Kataplexie und Schlafparalyse als Patienten*innen mit frühem Beginn (Median 12 Jahre, n=67).9
Eine prospektive longitudinale Studie über 10 Jahre bei 38 erwachsenen NT1-Patienten*innen (Alter 24 ± 9 Jahre bei Studienbeginn) zeigte bei gleichbleibender Pharmakotherapie eine signifikante Abnahme der Kataplexie-Frequenz und auch der Tagesschläfrigkeit über die Zeit. Die Nachtschlaf-Qualität verbesserte sich ebenfalls, während der Body Mass Index zunahm.10
Auf individueller Basis scheint sich die Narkolepsie-Symptomatik im Erwachsenenalter mit der Zeit insgesamt etwas zu verbessern. Es ist offen, inwieweit dies auf Änderungen in der Pathologie und/oder auf bessere Fertigkeiten der Patienten*innen im Umgang mit den Symptomen, z. B. Vermeiden von Triggern als Auslöser der Kataplexie oder geplantes Einlegen von erfrischenden Nickerchen tagsüber, zurückzuführen ist.10
Narkolepsie im Alter
Eine Neu-Manifestation der Narkolepsie im Alter über 60 Jahre ist selten, kommt aber vor und wird am ehesten an der Kataplexie erkannt. Aufgrund von vermehrten Komorbiditäten bei diesen älteren Patienten*innen können sich andere Symptome der Narkolepsie-Symptomatik überlagern und die Diagnose erschweren.11
Eine Untersuchung an 106 Therapie-naiven NT1-Patienten*innen in fünf Altersgruppen über die gesamte Lebensspanne zeigte zum Diagnosezeitpunkt folgende Charakteristika:2
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Charakteristika von Narkolepsiepatienten*innen in Altersgruppen 2
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Kinder < 11 Jahre
(n=20)
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Erwachsene 19-44 J.(n=23)
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Jugendliche 11-18 J. (n=21)
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Erwachsene 45-64 J.(n=22)
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Senioren >64 Jahre
(n=20)
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P-Wert
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Übergewicht/Obesitas (%)
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55
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67
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73
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100
|
90
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***
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Schlafparalyse (%)
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15
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52
|
70
|
59
|
40
|
ns
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Fragmentierter Nachtschlaf (%)
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100
|
100
|
87
|
95
|
70
|
***
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Tagesschläfrigkeit (ESS)
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13 ± 4
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15 ± 4
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16 ± 5
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18 ± 2
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19 ± 3
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****
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Gesamtschlafzeit tags (h)
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2,6 ± 1,1
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2,5 ± 1,2
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1,6 ± 1,2
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2,5 ± 2,0
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1,7 ± 1,2
|
ns
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Reizbarkeit (%)
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90
|
90
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74
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64
|
25
|
*****
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Kataplexie-Häufigkeit (%)
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≥ 1/Tag
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95
|
57
|
52
|
50
|
40
|
*
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≥ 1/Monat
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5
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43
|
44
|
41
|
45
|
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< 1/Monat
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0
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0
|
4
|
9
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15
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Nach Lividini et al.2: Werte aus Tabellen 1-3; % Patienten*innen oder Mittelwert ± Standardabweichung;
ESS: modifizierte Epworth Sleepiness Scale;
P-Wert (Varianzanalyse ANOVA oder Kruskal-Wallis bzw. Chi-Quadrat 2):
*<0,05; **<0,01; ***<0,005; ****<0,0005; *****<0,0001; ns: nicht signifikant
Kinder wiesen eine signifikant geringere Tagesschläfrigkeit auf als Patienten*innen im mittleren und späten Alter, aber keine Unterschiede in Zahl und Dauer der Nickerchen. Kataplexien traten signifikant häufiger bei Kindern auf im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen. Es gab weitere deutliche Unterschiede in verschiedenen Parametern, allerdings ergeben sich trotz hoher Gesamtzahl an Patienten*innen mit dieser seltenen Erkrankung Limitierungen in der Aussagefähigkeit für einzelne Altersgruppen.2
Fazit
- Die Narkolepsie ist eine lebenslange Erkrankung, aber scheint nicht lebenslang, sondern nur anfänglich progressiv zu sein.
- Es gibt schwerere und mildere Verläufe und das Bild kann sich in Bezug auf einzelne Symptome mit der Zeit verändern.
- Bestimmte Komorbiditäten sind auch in jungen Jahren häufig und nehmen mit dem Alter zu, was generell die Diagnose Narkolepsie erschwert und verzögern kann.
- Die Therapie der Narkolepsie richtet sich nach Art der am meisten belastenden Symptome sowie nach Alter des*der Patienten*in und sollte mögliche Interferenzen mit den Komorbiditäten berücksichtigen.
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