Schlafapnoe therapiert – oder doch nicht? Residuale Tagesschläfrigkeit erkennen und endlich wirksam handeln
„Ich bin doch behandelt – warum bin ich immer noch müde?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt des Bioprojet-Symposiums am Samstag, den 7. November 2026 auf der DGSM-Jahrestagung.
Trotz erfolgreicher Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe leiden manche Patienten*innen weiterhin unter ausgeprägter Tagesschläfrigkeit. Diese residuale exzessive Tagesschläfrigkeit (rEDS) bleibt oft unerkannt und kann die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit im Alltag erheblich einschränken.
Im Rahmen der 34. Jahrestagung der DGSM in Wiesbaden widmet sich das Symposium den aktuellen Herausforderungen bei der Erkennung und Behandlung von rEDS. Den Auftakt macht Sven Baumann von der Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Schlafstörungen e. V. mit einem Bericht aus der Patientenperspektive und der Frage: „Ich bin doch behandelt – warum bin ich immer noch müde?“ Dr. Dora Triché vom Klinikum Nürnberg zeigt auf, warum rEDS in der klinischen Praxis häufig übersehen wird und welche diagnostischen Schritte erforderlich sind. Dr. Christina Lang, Universitätsklinikum Ulm, stellt Strategien für die gezielte und sichere Behandlung von persistierender Schläfrigkeit vor. Den Abschluss bildet Holger Woehrle, Lungenzentrum Ulm, mit praxisnahen Ansätzen für den Umgang mit rEDS im Versorgungsalltag.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. CME-Punkte sind beantragt.
Besuchen Sie uns auch gerne an unserem Stand.
Hier finden Sie die Einladung zum Symposium.
DE-2026-97-OZA