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Lungenembolie: Verdient sie mehr Beachtung?

Der holistische Blick der Pneumologen auf ihre Patienten hat eine Reihe interdisziplinärer Themen auf dem 59. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin angestoßen - so das Symposium "Pneumologie im Prisma der Angiologie".

Auf die Frage "Muss denn jede subsegmentale Lungenembolie antikoaguliert werden?", ging Prof. Dr. Sebastian M. Schellong, Chefarzt im Gefäßzentrum Städtisches Klinikum Dresden, in seinem Vortrag ein. Trotz der Tatsache, dass es durch immer genauere bildgebende Verfahren immer mehr Befunde gibt, gilt ein klares Votum der ACCP von 2016: Lungenembolien sind immer so zu behandeln als wären sie symptomatisch.

Zuerst einmal kommt es darauf an, an die Möglichkeit einer Lungenembolie überhaupt zu denken, sagte in seinem Vortrag Prof. Dr. Heinrich Worth, Internist aus Fürth - besonders bei einer COPD. Es gibt viele verschiedene klinische Zeichen. Angefangen von der Dyspnoe, die sich bei 50 % der Fälle zeigt, dem Pleuraschmerz, den 39 % aufweisen, Husten mit 23 %, Fieber mit 10 %, bis hin zu Anzeichen einer TVT, die bei 24 % der Lungenemboliepatienten auftreten.

Bei 25 % der COPD-Fälle, bei denen die Ursache einer Exazerbation unklar war, stellte sich eine Lungenembolie heraus. Daher sollte bei stationär wegen einer COPD-Exazerbation behandelten Patienten bei unklarer Ursache der Exazerbation immer nach einer Lungenembolie gesucht werden. Bei Immobilisation von COPD-Patienten im Rahmen einer Exazerbation sollte wegen eines erhöhten Embolierisikos eine Thromboseprophylaxe durchgeführt werden.

Wissenswert in dem Zusammenhang: Häufigste Auslöser für Lungenembolien bei COPD sind Immobilisation in den letzten zwei Wochen. COPD ist ein die Prognose verschlechterter Faktor. Die Häufigkeit der Lungenembolie bei COPD-Exazerbation liegt zwischen 3 bis 25 %, das muss weiter geklärt werden. Auch die notwendige Dauer der Antikoagulation ist noch unklar.

Auf kardiovaskuläre Risiken von COPD-Patienten ging Prof. Dr. Otto Chris Burghuber aus Wien ein. Im esanum-Interview erklärt er genauer, um welche kardiovaskuläre Komorbiditäten es vor allem geht - und wie therapeutisch vorgegangen wird.

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