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Abhängigen kann mit Drogenkonsumräumen geholfen werden

Drogenkonsumräume helfen, sind aber kein Allheilmittel 

Drogenkonsumräume können aus Sicht von Suchtexperten Schwerstabhängigen helfen - sie sind jedoch kein Allheilmittel.

"Ein solcher Raum kann örtlich ein Segen sein, er ist aber sicher kein Modell für überall", sagte Hans Joachim Abstein, der Vorsitzende der Landesstelle für Suchtfragen, der Deutschen Presse-Agentur. Nicht immer gebe es eine Ballung von Drogenkonsumenten auf der Straße, für die sich die Einrichtung eines solchen Raumes lohne. Drogenkonsumräume - auch "Fixerstuben" genannt - seien teuer. Das Geld fehle dann an anderen Stellen, etwa in der Prävention und in der Beratung.

Das Land prüft derzeit die erste Einrichtung dieser Art im Südwesten. Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) will einen solchen Raum. Die Stadt hofft damit auf eine Entspannung der Situation am Werderplatz, wo zeitweise bis zu 60 Menschen Drogen und Alkohol konsumieren und Anwohner wie Geschäftsleute zunehmend verunsichern. Weil die Stadt Süchtige nicht einfach vertreiben will, möchte sie in einem auf zunächst drei Jahre befristeten Modell einen Drogenkonsum- und auch einen Trinkerraum erproben. Die Gesamtkosten werden auf 340.000 Euro pro Jahr geschätzt.

In Drogenkonsumräumen sollen schwerst Drogenabhängige mitgebrachte Substanzen wie Heroin, Kokain oder deren Abkömmlinge unter hygienischen Bedingungen einnehmen können. Dadurch sollen Infektionen und Krankheiten sowie lebensbedrohliche Überdosierungen vermieden werden. Auch will man mit Konsumenten in Kontakt kommen und zugleich den öffentlichen Raum entlasten. Bundesweit gibt es bislang 23 solcher Räume in sechs Bundesländern.