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Anonyme Krankenbehandlung bislang nur selten genutzt

Die Möglichkeit für Menschen ohne Papiere, sich bei Krankheit anonym ärztlich behandeln zu lassen, wird in Thüringen bislang sehr verhalten genutzt. Der Verein "Anonymer Krankenschein" vermittelte in diesem Jahr nach eigenen Angaben 40 Menschen in ärztliche Behandlung.

Kaum Menschen nutzen "Anonymen Krankenschein"

Die Möglichkeit für Menschen ohne Papiere, sich bei Krankheit anonym ärztlich behandeln zu lassen, wird in Thüringen bislang sehr verhalten genutzt. Der Verein "Anonymer Krankenschein" vermittelte in diesem Jahr nach eigenen Angaben 40 Menschen in ärztliche Behandlung.

Am Freitag eröffnete der Verein in Jena eine Geschäftsstelle. Von dort aus koordiniert er die Krankenversorgung für Menschen ohne Papiere - in der Regel abgelehnte Asylbewerber - und nicht krankenversicherte EU-Bürger. Auch Deutsche, die vorübergehend keine Krankenversicherung haben, können diese Hilfe in Anspruch nehmen. Das Land fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt mit 230.000 Euro.

Davon werde die medizinische Behandlung bei akuten Krankheiten, nicht aber Gesundheitsvorsorge bezahlt, sagte Projektkoordinatorin Marie-Ann Schmid. Der Verein kooperiert mit derzeit 15 Ärzten, zwei Krankenhäusern, fünf Laboren und zwei Apotheken vor allem in Ost- und Mittelthüringen. Bei ihnen können sich papierlose und unversicherte Menschen anonym behandeln lassen. Das rot-rot-grün regierte Thüringen hatte diese Möglichkeit im Februar als zweites Bundesland nach Niedersachsen eingeführt. Bei der Landtagsopposition CDU und AfD ist sie umstritten.

Laut Aufenthaltsgesetz sind die Sozialämter verpflichtet, Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus an die Ausländerbehörde zu melden. Aus Angst vor Abschiebung lassen sich viele betroffene Kranke nicht behandeln.