App zum Umgang mit infektiösen Proben entwickelt

Ein Schweizer Forschungsteam hat die "Biorisk-Manager"-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.

Umfassende Auskunft über Risiken 

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern und das universitäre Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern haben zusammen die "Biorisk-Manager"-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.

Die Biorisk-Manager-App bietet Gesundheitsfachpersonen in Praxen eine generelle Wegleitung zum Umgang mit infektiösen Proben, inklusiv solcher von COVID-19. "Sie ist jedoch nicht spezifisch auf Proben zu COVID-19 angelegt, sondern bündelt vorhandene Informationen zur Biosicherheit allgemein und stellt sie in übersichtlicher Art und Weise zur Verfügung", sagt die Projektleiterin Meret Ricklin. Das Biological Risk Management Network, welches die App herausgibt, wird gemeinsam vom Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und dem universitären Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern geführt. Die App enthält unter anderem Anleitungen für die Verpackung und den Transport von gefährlichen Proben oder gesetzliche Bestimmungen. Die App steht in Deutsch, Französisch und Englisch zur Verfügung und kann gratis im App-Store für Apple-Geräte und Android Systeme heruntergeladen werden.

Support beim Patienten- und Probenmanagement

Bei Proben, die von Personen oder Tieren kommen, bei denen eine hochansteckende oder schwierig zu behandelnde Infektion vermutet wird, soll die App klare Anleitungen liefern. "In diesen Situationen ist es oft unklar, wer was zu tun hat und welches Labor oder Spital welche Möglichkeiten und Kapazitäten hat", erklärt Stephen Leib, Direktor des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern (IFIK). Dank einem Entscheidungsbaum in der App finden Fachpersonen Verhaltensanweisungen in einem konkreten Fall. Zudem stellt die App auch Kontakte von behördlichen Institutionen zu Verfügung, die je nach Fall involviert werden müssen oder Unterstützung leisten können. Dabei nutzt die App ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen. "Die App sammelt das vorhandene Wissen und stellt es Fachpersonen gratis zur Verfügung", sagt Aris Exadaktylos, Direktor des Universitären Notfallzentrums des Inselspitals, Universitätsspital Bern.

Die Daten, die in die App eigegeben werden, verbleiben auf dem jeweiligen Mobiltelefon; es findet kein Datentransfer statt. Zudem werden keine persönlichen oder geschützten Informationen abgefragt und für die Benutzung der App ist keine Registrierung notwendig.

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