Blutkonserven gehen aus

Alle unterwegs: Die Ferienzeit ist für die Blutspendedienste immer eine besondere Herausforderung. Dieses Jahr kommt noch ein besonderes Problem hinzu.

Freiwillige besonders in Sachsen-Anhalt gesucht

Alle unterwegs: Die Ferienzeit ist für die Blutspendedienste immer eine besondere Herausforderung. Dieses Jahr kommt noch ein besonderes Problem hinzu.

Die Blutspendedienste in Sachsen-Anhalt suchen derzeit dringend nach Freiwilligen. Wegen der Ferienzeit seien viele potenzielle Blutspender verreist, dadurch gebe es zu wenig Nachschub, sagte ein Sprecher des Universitätsklinikums Halle. Selbst nach dem Urlaub dürften Reisende aus bestimmten Ländern wegen möglicher Krankheiten wie etwa Malaria ihr Blut für mehrere Wochen nicht spenden.

Die Situation sei dieses Jahr besonders prekär, weil schon im Frühjahr wegen der heftigen Grippewelle weniger Menschen Blut spenden gegangen wären, sagte der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes der Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen, Markus Baulke.

"Geplant hatten wir für diese Zeit eigentlich einen Lageraufbau, um den bekannt spendeschwachen Monaten April und Mai vorzubeugen", so Baulke. Das sei fehlgeschlagen. "Wir stehen weiterhin an der unteren Versorgungskante."

Den Tiefpunkt gab es demnach am 14. Juni: Nur 10.600 Blutkonserven lagerten beim DRK-Spendedienst, der Mindestlagerbestand liegt eigentlich bei 12.000 Konserven. Dank aufwendiger Werbeaktionen hätten die Bestände etwas stabilisiert werden können.

Auch im Uniklinikum und im Haema-Blutspendezentrum in Halle gibt es Engpässe. Derzeit gebe es am Klinikum etwa 60 Spenden pro Tag, notwendig seien jedoch 70 bis 75 Spenden, sagte ein Sprecher.

Beim Haema-Dienst sind die Spenden um etwa 20 Prozent zurückgegangen. Man könne es aber auch keinem Spender verdenken, wenn er bei über 30 Grad im Schatten die Mühe einer Spende nicht auf sich nehme - selbst wenn er in den Ferien daheim sei, so Jan Noack vom Haema-Blutspendezentrum.

Um dennoch Freiwillige zu finden, bieten die Blutspendedienste eigenen Angaben zufolge Eis, Getränke und kühle Räume. Zudem gibt es die üblichen Entschädigungen - etwa am Uniklinikum 20 Euro pro Spende.

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