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Cyber-Attacke trifft britische Kliniken

Patientendaten waren nicht abrufbar, Rezepte konnten nicht ausgestellt werden, Laborwerte fehlten. Der weltweite Cyber-Angriff hat vielen Patienten in Großbritannien zu schaffen gemacht.Die Cyber-Attacke hat das Gesundheitssystem in Großbritannien schwer getroffen.

Cyber-Angriff verursacht vorübergehend Chaos in Kliniken 

Patientendaten waren nicht abrufbar, Rezepte konnten nicht ausgestellt werden, Laborwerte fehlten. Der weltweite Cyber-Angriff hat vielen Patienten in Großbritannien zu schaffen gemacht.

Die Cyber-Attacke hat das Gesundheitssystem in Großbritannien schwer getroffen. Zahlreiche Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen in England und Schottland waren teilweise lahmgelegt. Patienten, darunter Herz- und Krebskranke, berichteten über chaotische Zustände. Etliche mussten in andere Krankenhäuser umgeleitet werden. Bis Sonntag hatte sich die Lage fast normalisiert.

Nach offiziellen Angaben traf der Cyber-Angriff 48 Organisationen des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS (National Health Service) in England. Das entspricht einem Fünftel. In Schottland waren mehr als ein Dutzend NHS-Organisationen betroffen. Zahlreiche weitere Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen im Land hatten vorsichtshalber ihre Computer heruntergefahren, mit Folgen für die Patienten.

Der Cyber-Angriff löste einen Streit über mangelhafte Vorkehrungen des staatlichen Gesundheitsdienstes mitten im Wahlkampf aus. Experten hatten schon zuvor auf Sicherheitslücken im Gesundheitswesen hingewiesen. Innenministerin Amber Rudd sagte nach einer Krisensitzung, der NHS müsse seine IT-Systeme besser schützen. Patientendaten seien nicht gestohlen worden. Der staatliche Gesundheitsdienst steckt in einer tiefen Krise; es fehlt an Geld und Personal. Im Juni wählen die Briten ein neues Parlament.

Die Cyber-Attacke beeinträchtigte vorübergehend auch den Betrieb des japanischen Autoherstellers Nissan im englischen Sunderland.

Betroffen von dem Angriff waren Computer auf der ganzen Welt. Sie wurden von sogenannten Erpressungstrojanern befallen, die sie verschlüsseln und Lösegeld verlangen. Microsoft hatte zwar im März die entsprechende Sicherheitslücke geschlossen - geschützt waren aber nur Computer, auf denen das Update installiert wurde.