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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

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Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Das menschliche Herz: Mehr als nur eine Pumpe?

Leonardo Da Vincis Darstellung des menschlichen Herzens ist weltberühmt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trug er mit seinen detaillierten Beschreibungen maßgeblich zum Verständnis der menschlichen Anatomie bei. Demnach gilt das Herz als Pumpe unseres Organismus.

Leonardo Da Vincis Darstellung des menschlichen Herzens ist weltberühmt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trug er mit seinen detaillierten Beschreibungen maßgeblich zum Verständnis der menschlichen Anatomie bei. Demnach gilt das Herz als Pumpe unseres Organismus.

Knapp 100 Jahre später stellte Professor William Harvey von der Universität Padua die alleinige Pumpfunktion des Herzens infrage und schrieb: "Dem Blute ist eine Bewegung eigen. […] Zuerst ist der Blutstropfen da, welcher schlägt. Was dieses Pochen selbst bewirkt, bleibt zweifelhaft." Im Jahr 1932 gelang es Dr. John Bremer von der Harvard University, den Blutfluss in menschlichen Embryos zu filmen, obwohl diese noch kein Herz ausgebildet hatten.

Dies warf bei einigen Forschern erneut die Frage auf, ob dem Blutkreislauf noch weitere Faktoren zugrunde liegen als nur das Pumpen des Herzens. So haben neuere Untersuchungen gezeigt, dass bei anästhesierten oder gelähmten Patienten der venöse Rückstrom unbeeinträchtigt bleibt. Auch notfallmedizinische Studien am Schweineherz haben belegt, dass sich trotz stillstehenden linken Ventrikels die rechte Herzkammer bis zur Überdehnung füllt.

Aktuell arbeiten Mathematiker und Mediziner an der Berechnung von Strömungsmodellen des menschlichen Blutes, die insbesondere die Zusammenhänge zwischen Strömungen und elastischen Körpern untersuchen. Es gilt daher die Frage zu beantworten, ob das gesamte kardiovaskulare System – Venen, Arterien und Herz – die Fließkraft des Blutes bereitstellt.