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Der Umgang mit einer Panikstörung

Sich den Dingen stellen, die man fürchtet. 

Erleben Sie plötzliche Attacken von Angst, Sorgen und Panik? Vielleicht rast ihr Herz, Sie fühlen sich nicht in der Lage richtig zu atmen oder zu denken und schwitzen. Haben diese Attacken keinen offensichtlichen Auslöser? Hier sind einige der besten Wege mit einer Panikstörung umzugehen und Ihre Lebensqualität zu verbessern. 

Zwei bis drei Prozent der Menschen in den Vereinigten Staaten sind jährlich von einer Panikstörung betroffen. Menschen mit einer Panikstörung neigen dazu, spontane Panikattacken zu haben und werden daher von der Angst beherrscht, dass es jederzeit wieder passieren könnte. Eine Panikstörung spricht stark auf Behandlungen an. Das Zusammenstellen einiger Selbsthilfestrategien kann hilfreich sein beim Umgang mit den Symptomen, um ohne Angst zu leben. Einige dieser Selbsthilfestrategien werden im Folgenden erläutert.

Sammeln Sie Wissen über Panikstörungen

Der erste Schritt, um die Symptome einer Panikstörung zu überwinden, ist zu verstehen, was während einer Attacke im Körper passiert. Angst verursacht Sorgen und physische Gefühle, die man als Teil der Panikattacken fühlt. Angst ist ein normaler Teil der Kampf-oder Flucht-Reaktion des Körpers. Panikstörungen entstehen durch das Fehlinterpretieren der Empfindungen, die mit der Kampf- oder Flucht-Reaktion einhergehen, als gefährlich, was ein unangenehmen und oft angsteinflößenden Schwall von Symptomen mit sich bringt, die als Panikattacke bekannt sind. Auch wenn beängstigende Panikattacken harmlos sind, sind sie sie das Alarmsystem des Körpers, das zuschlägt und nicht darauf ausgerichtet ist, in irgendeiner Weise zu schaden. Auch wenn die Reaktion das Gefühl auslöst zu sterben oder verrückt zu werden, tritt beides nicht ein. Der Körper hätte die gleiche Reaktion wenn er mit einer physischen Bedrohung konfrontiert wäre, wie bei einer Begegnung mit einem Bären. 

Atemübungen

Wenn wir ängstlich, sind neigen wir dazu schneller zu atmen oder sogar zu hyperventilieren. Das kann zu Schwindel führen, was wiederum die Angst steigert. Ruhiger Atem kann dabei helfen einige dieser körperlichen Symptome zu reduzieren.

Das Ziel tiefer Muskelentspannung ist es zu erlernen, Muskelverspannungen und Stress zu beseitigen, sie sollte als Präventionsmaßnahme täglich ausgeführt werden und nicht nur wenn man Panik und Stress fühlt. Zuerst müssen bestimmte Muskelgruppen angespannt werden, wie Nacken und Schultern. Als nächstes muss diese Anspannung gelöst werden.

Fordern Sie Ihre Gedanken heraus

Um dem Kreislauf der Panikattacken zu entkommen, müssen wir zuerst die Art, wie wir denken, verändern und dann auch unser Verhalten. Um katastrophisierende Gedanken herauszufordern, stellen Sie sich das Schlimmste, was passieren könnte, vor und überlegen Sie dann, wie Sie damit fertig werden würden. Einige Fragen, die Sie sich stellen können, sind:

Es kann hilfreich sein, zu realisieren, dass einige der Dinge, vor denen man sich fürchtet, eher eine geringfügige Störung sind als etwas, das einen betrübt und es gibt für jede Situation einen Weg, um damit umzugehen. 

Stellen Sie sich ihren Ängsten

Der letzte Schritt, um auf lange Sicht mit einer Panikstörung zurechtzukommen, ist sich seiner Angst zu stellen, was unangenehme Körpergefühle sowie Situationen und Aktivitäten umfasst, die sie vermieden haben. Durch eine Desensibilisierung werden die übertrieben Reaktionen auf bestimmte Auslöser reduziert, sodass sie nicht mehr länger die gleiche unfreiwillige Angstreaktion auslösen können. 

Konfrontation mit gefürchteten Körpergefühlen 

Menschen mit einer Panikstörung sind oft sensibel gegenüber Gefühlen von Schwindel, verschwommenem Sehen und einem erhöhten Puls. Diese Gefühle müssen wiederholt ausgelöst werden, damit sie am Ende keine Angst mehr auslösen. Um sich selbst den Gefühlen einer Panikattacke auszusetzen, die man fürchtet, können folgende Übungen ausgeführt werden:

Sich gefürchteten Situationen und Orten stellen

Erstellen sie eine Liste mit Situationen, Aktivitäten und Objekten, die Sie fürchten. Fangen Sie damit an, sich mit der Sache, die Sie am wenigsten fürchten, auseinanderzusetzen und wiederholen Sie das so lange bis Sie sich weniger ängstlich fühlen. Es ist wichtig, dass Sie die Konfrontationen planen, damit Sie das Gefühl haben, die Situationen kontrollieren zu können. 

Sich den Dingen, die man am meisten fürchtet, zu stellen, kann angsteinflößend sein. Lassen Sie sich Zeit und fahren Sie in ihrem eigenen Tempo fort, so werden Sie am Ende die Angst besiegen.