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Diesjährige Grippesaison steht kurz bevor

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Auch wenn der noch weit weg scheint: Jetzt beginnt die Zeit, in der man vorbeugend etwas tun kann. Einige Gruppen gelten als besonders gefährdet.

Impfung gilt immer noch als bester Schutz 

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Auch wenn der noch weit weg scheint: Jetzt beginnt die Zeit, in der man vorbeugend etwas tun kann. Einige Gruppen gelten als besonders gefährdet.

In diesen Tagen beginnt die optimale Zeit für eine Schutzimpfung gegen Grippe. Diese sei die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen, betonten Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag in Berlin. Bislang sind demnach rund 17 Millionen Impfdosen freigegeben. Wichtig für den Grippeschutz sei es zudem, häufig die Hände zu waschen und Abstand von Grippepatienten zu halten. Influenza kann insbesondere für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen tödlich enden.

Das RKI veröffentlichte auch seine Auswertung der vergangenen Saison: Die Grippewelle 2016/17 stufen die Fachleute demnach als verhältnismäßig stark ein. Vor allem ältere Menschen seien von dem Virus betroffen gewesen. Insgesamt wurden in der Saison demnach gut 114 000 Grippe-Fälle gemeldet, mehr seien es nur bei der Pandemie 2009 gewesen.

Mehrheit der Todesopfer über 59 Jahre alt

Bundesweit starben laut Bericht nachweislich 723 Menschen an der echten Grippe, davon waren 94 Prozent älter als 59 Jahre. Diese Zahlen gelten nur als Spitze des Eisbergs, weil bei weitem nicht alle mit dem Virus verbundenen Fälle als solche erkannt und im Labor bestätigt werden. Geschätzt verursachte die Grippe-Welle laut Angaben etwa sechs Millionen Arztbesuche.

"Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig", erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Obwohl die Wirksamkeit der Impfung "nicht optimal" sei, könnten angesichts der Häufigkeit der Grippe damit immer noch viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden.

Zur Verfügung stehen laut Angaben mehrere verschiedene Impfstoffe, darunter auch ein Nasenspray-Impfstoff für Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren. Für Menschen ab 65 gebe es einen Impfstoff mit Wirkverstärker, erklärte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek. Das PEI ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Eine Impfung wird vor allem Menschen über 60, chronisch Erkrankten und Schwangeren empfohlen. Auch Ärzte und Pflegekräfte sollen sich impfen lassen - auch in diesen Gruppen gelten die Impfquoten als "nach wie vor zu niedrig". Als optimaler Impfzeitraum gelten die Monate Oktober und November.