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Esanum is an online network for approved doctors

Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Digitale Versorgungskonzepte in der Nephrologie

Große Chancen für die Heimdialyse und mögliche neue Rollenverteilungen in der Gesundheitsberatung. Die Digitalisierung aller Lebensbereiche macht auch vor der Nephrologie nicht halt.

Große Chancen für die Heimdialyse und mögliche neue Rollenverteilungen in der Gesundheitsberatung.

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche macht auch vor der Nephrologie nicht halt. Welche Chancen und Risiken damit verbunden sind, war auch ein wichtiges Thema auf der 8. Jahrestagung der DGfN in Berlin. Gerade in Bezug auf die von vielen Patienten gewünschte Heimdialyse, die in Deutschland zur Zeit nur eine sehr geringe Rolle spielt, könnten Hindernisse durch neue telemedizinische Möglichkeiten überwunden werden. Eine rund um die Uhr gewährleistete Anbindung an das Dialysezentrum sowie ein Monitoring der Labordaten mit Kontaktaufnahme bei Auffälligkeiten könnte die Heimdialyse für viele Patienten attraktiv machen – insbesondere in ländlichen Regionen mit langen Anfahrtswegen.

Viele Gesundheitsdaten wie Blutdruck oder Bewegungsprofile werden heute von frei auf dem Smartphone verfügbaren Apps geliefert und ausgewertet. Hier ist es eine wichtige Aufgabe der Fachverbände, den Patienten hinsichtlich des Datenschutzes zu beraten, Standards zu definieren und die Qualität und Reliabilität der Daten zu sicherzustellen.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der DGfN ist die Etablierung von Dialyseregistern. Bis 2006 war in Deutschland mit “Quasi Niere” ein gut funktionierendes Register vorhanden, das aber dann nicht mehr von den Kassen finanziert wurde. Seitdem fehlen wichtige Daten zur Versorgungsforschung und wissenschaftlichen Evaluation wie Zahl der Dialysepatienten, angewandte Verfahren, Komplikationen und Krankheitsverläufe. Zwar werden von allen bundesdeutschen Dialyseeinrichtungen Qualitätsdaten an den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) gemeldet – diese Daten umfassen aber nur gesetzlich versicherte Pateinten und stehen anders als versprochen der Wissenschaft nicht als Rohdaten zur freien Verfügung. “Was Daten zur Dialyse angeht, ist Deutschland ein Entwicklungsland” hieß es auf der Pressekonferenz.

Wir haben mit Prof. Dr. Mark-Dominik Alscher, Kongressprädient und Mitglied des Vorstandes der DGfN, über die auf der Pressekonferenz angesprochen Themen und weitere Highlights des Kongresses gesprochen.

Quelle: Pressekonferenz zur 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), 12. 9. 2016, Berlin.