Esanum is an online network for approved doctors

Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Drei Deutsche in Brasilien mit Gelbfieber infiziert

Eigentlich gilt Gelbfieber bei Tropen-Reisenden als selten. Der jüngste bekannte Fall bei einem deutschen Reiserückkehrer war vor fast 20 Jahren - bis jetzt.

Impfung für Brasilien-Touristen empfohlen

Eigentlich gilt Gelbfieber bei Tropen-Reisenden als selten. Der jüngste bekannte Fall bei einem deutschen Reiserückkehrer war vor fast 20 Jahren - bis jetzt.

Drei Deutsche haben sich bei Aufenthalten in Brasilien mit Gelbfieber angesteckt. "Nach 1999 sind dies die ersten deutschen Staatsbürger von denen bekannt ist, dass sie an Gelbfieber erkrankten", heißt es in einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Einer der Patienten starb an der Krankheit, die durch Mückenstiche übertragen wird. Alle drei Reisenden hatten sich den Angaben zufolge im Februar auf der bei Touristen sehr beliebten Insel Ilha Grande aufgehalten.

Brasilien kämpft derzeit laut Weltgesundheitsorganisation WHO mit der schlimmsten Gelbfieber-Epidemie seit Jahrzehnten. Aktuell empfiehlt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen "dringend" allen Brasilien-Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat eine Impfung gegen die schwere Virusinfektion. Spätestens zehn Tage vor der Einreise soll man sich immunisieren lassen. Die Empfehlungen waren entsprechend der Verbreitung der Krankheit in Brasilien ständig erweitert worden. Den Angaben zufolge verlangt das Land von Einreisenden aus Europa derzeit keinen Nachweis der Impfung.

Die betroffenen Brasilien-Reisenden aus Deutschland waren nach RKI-Angaben nicht gegen Gelbfieber geimpft und hatten sich vorab auch nicht reisemedizinisch beraten lassen. Die beiden genesenen Patienten berichteten nach RKI-Angaben von vielen Mückenstichen beim Trekking, die Impfhinweise seien ihnen nicht bekannt gewesen. Laut WHO gab es auch schon mehrere Gelbfieber-Fälle bei Brasilien-Touristen aus anderen Ländern.

Das Gelbfieber-Virus zirkuliert normalerweise zwischen Affen und Mücken. Beim Menschen kann die Krankheit sehr unterschiedlich verlaufen. Sie beginnt mit Symptomen wie hohem Fieber, Übelkeit und Schmerzen, die nach einigen Tagen abklingen. Bei 15 Prozent der Erkrankten kommt es zu einer schweren, teils tödlich verlaufenden zweiten Phase. Dabei kann eine Gelbsucht auftreten - daher der Name der Infektion. Eine ursächliche Therapie gibt es nicht.