Esanum is an online network for approved doctors

Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Durch bessere Zusammenarbeit Leben retten

In der Medizin können Fehler tödlich sein. In den großen Kliniken werden Ärzte und Pfleger deshalb in speziellen Trainingszentren geschult. In Münster simuliert eine Puppe auf Knopfdruck verschiedene Notfälle.

In der Medizin können Fehler tödlich sein. In den großen Kliniken werden Ärzte und Pfleger deshalb in speziellen Trainingszentren geschult. In Münster simuliert eine Puppe auf Knopfdruck verschiedene Notfälle.

Herr Reinhold wimmert vor Schmerzen, gleich soll er operiert werden. Narkoseärztin Laura Kullenberg bereitet ihn gemeinsam mit den Pflegekräften Christine Waters und Matthias Janocha auf den Eingriff vor. Herr Reinhold ist eine lebensgroße Plastikpuppe im Trainingszentrum der Uniklinik Münster. An ihm werden Situationen im Operationssaal oder auf der Intensivstation trainiert und die Mediziner auf die Probe gestellt.

Seit September lernen Klinikteams in Münster, wie sie durch bessere Zusammenarbeit Patienten retten können. "Wenn Sie Katastrophen verhindern wollen, dann müssen Sie die Menge an scheinbar unbedeutenden Fehlern reduzieren", sagt Michael Klatthaar, einer der beiden Leiter des Zentrums. Sein Kollege Tim Güß ergänzt: "Dazu müssen Leute über ihren eigenen Schatten springen." Vor allem müssten sie über alle Klinikhierarchien hinweg miteinander reden.

Ein Beispiel: Ein Krankenpfleger bemerkt, dass der Chefarzt sich vor einer Operation nicht die Hände gewaschen hat. Soll der Pfleger den gestandenen Mediziner ansprechen? Auf jeden Fall, finden Klatthaar und Güß, denn schließlich geht es um das Wohl des Patienten. Auch solche Situationen werden in dem 2,5 Millionen Euro teuren Simulator trainiert.

Pfleger Janocha sucht gerade auf dem Kontroll-Monitor vergeblich nach einem Lebenszeichen für Herrn Reinhold. Güß weist ihn per Lautsprecher auf die blaue Ziffern hin. Dann geht alles ganz schnell: Trainer Güß lässt Herrn Reinhold noch ein wenig jammern, und plötzlich erbricht sich der Patient und droht zu ersticken. Auf einmal geht es im OP um Leben und Tod. Nach zehn Minuten ist der Patient stabilisiert und die Trainer sind zufrieden.

Güß und Klatthaar loben die Helfer für ihre Absprachen bei der Versorgung des Patienten. «Erschreckend realitätsnah» sei die Übung, finden die Helfer. Narkoseärztin Kullenberg hatte Herrn Reinhold zwar anfangs als Puppe wahrgenommen. "Aber wenn man anfängt zu rotieren, dann nimmt man das nicht mehr wahr."