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eHealth: Das Gesundheitswesen wird immer weiter digitalisiert

Mediziner werden sich in Zukunft an neue Technologien gewöhnen müssen

Der Beruf des Mediziners wird oft noch ausschließlich mit weißem Kittel und einem Stethoskop um den Hals in Verbindung gebracht. Künftig werden die Ärzte wohl auch mehr Zeit am Computer verbringen und dort mit ihren Patienten kommunizieren.

Die Digitalisierung hat sich in der deutschen Gesundheitsbranche aus Sicht des Greifswalder Medizinprofessors Marek Zygmunt im internationalen Vergleich nur sehr gering durchgesetzt. "In anderen Ländern läuft der Umbruch in einem riesigen Tempo ab. Wir setzen uns aber zu wenig mit den Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, auseinander und stehen ihr viel zu reserviert gegenüber", sagte Zygmunt vor der 13. nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft am kommenden Dienstag und Mittwoch in Rostock. Die meisten Mediziner und Politiker seien zu verzagt. Dies zeige sich in der meist ablehnenden Haltung gegenüber Online-Apotheken oder Online-Sprechstunden.

Der Gynäkologe Zygmunt ist Präsident der Konferenz, die den Titel "#Gesundheit2017 - Mensch und Markt in der digitalen Gesundheitswelt" trägt. Dort werden unter anderem intelligente Implantate vorgestellt oder auch Prothesen, die innerhalb weniger Tage im 3D-Druck hergestellt werden können.

Gesundheitssystem könnte von Veränderungen überrascht werden

Es entwickle sich gerade weltweit ein Milliardenmarkt im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung. "Gleichzeitig besteht wegen der reservierten Haltung des deutschen Gesundheitswesens die Gefahr, von der weltweiten Entwicklung überrollt zu werden", sagte Zygmunt. "Onlinehändler prüfen die Versendung von Medikamenten per Drohnen und wir sagen 'Nein' zum Onlineverkauf", zeigte er die Diskrepanz auf.

Nach seiner Ansicht werden sich diese bremsenden Kräfte jedoch nicht gegen die Veränderungen wehren können, denn die Patienten werden sie quasi vor sich hertreiben. "Die Patienten wollen sich nicht von Medizinern, Politikern oder Krankenkassen sagen lassen, was für sie gut oder was schlecht ist." Zudem würden die zunehmenden Versorgungsprobleme das Gesundheitssystem zu Veränderungen zwingen.

Die digitale Revolution werde Auswirkung auf die Arbeitsplätze, auf Prozessabläufe oder die Qualifikation der Mitarbeiter haben. Kein Bereich werde ausgespart. "Selbst Experten fehlt die Fantasie, um die möglichen Veränderungen zu erfassen", sagte Zygmunt. Dabei bleibe kaum Zeit, einzelne Schritte zu planen, sie umzusetzen und dann den Erfolg zu bewerten, weil die nächste Entwicklungsgeneration schon in der Tür stehe.