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Erhöht eine fetthaltige Ernährung das Darmkrebsrisiko?

Auch wenn es Beweise für eine Verbindung zwischen einer ungesunden Ernährung und Darmkrebs gibt, so sind die zugrundeliegenden Mechanismen für diese Verbindung noch immer unklar. Eine neue Studie hat jetzt eine mögliche Erklärung gefunden.

Kontrolle des Wachstums von Krebsstammzellen

Auch wenn es Beweise für eine Verbindung zwischen einer ungesunden Ernährung und Darmkrebs gibt, so sind die zugrundeliegenden Mechanismen für diese Verbindung noch immer unklar. Eine neue Studie hat jetzt eine mögliche Erklärung gefunden.

Forscher der Cleveland Clinic in Ohio haben einen zellulären Signalweg identifiziert, genannt JAK2-STAT3, der das Wachstum von Krebsstammzellen im Dickdarm als Reaktion auf eine fettreiche Ernährung antreibt. Darüber hinaus fanden die Forscher heraus, dass die Blockierung des JAK2-STAT3-Weges bei Mäusen, denen fettreiches Futter gegeben wurde, das Wachstum dieser Stammzellen stoppte. Dieser Fund könnte die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung von Darmkrebs vorantreiben. Co-Autor Dr. Matthew Kalady, Co-Direktor des Comprehensive Colorectal Cancer Program an der Cleveland Clinic, und seine Kollegen veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich in der Zeitschrift Stem Cell Reports.

Dr. Kalady und seine Kollegen wollten die Mechanismen hinter der Verbindung von einer fettreichen Ernährung und Darmkrebs aufdecken und untersuchten daher, wie eine fettreiche Ernährung JAK2-STAT3 beeinflusst. Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, nutzten die Forscher Microrarray-Analysen, um primäre und metastasierte Tumoren bei Mausmodellen mit Darmkrebs zu beurteilen. Als den Mäusen fetthaltiges Essen gegeben wurde, stieg das Wachstum von Krebsstammzellen im Darm an. Studien haben darauf hingedeutet, dass Krebsstammzellen der entscheidende Antreiber für das Wachstum und Metastasieren eines Tumors sind. Bei weiteren Nachforschungen stellte das Team fest, dass das Blockieren des JAK2-STAT3-Signalwegs bei den Nagetieren das Ansteigen des Krebsstammzellenwachstums, das von einer fettreichen Ernährung verursacht wird, umkehrte. Als sie die Wirkung einer fettreichen Ernährung bei Mäusen mit Darmkrebs, die resistent gegenüber Fettleibigkeit waren, analysierten, konnten die Forscher ihre Ergebnisse replizieren. 

Dr. Matthew Kalady schlussfolgert: "Wir können nun auf diesem Wissen aufbauen und neue Behandlungen entwickeln, die darauf abzielen diesen Signalweg zu blockieren und den negativen Einfluss einer fettreichen Ernährung auf das Darmkrebsrisiko zu reduzieren. Diese Ergebnisse bieten auch einen neuen Weg, Krebsstammzellen zu regulieren und zudem einen Einblick, wie Umwelteinflüsse, wie Ernährung die Krebszellenpopulation bei fortgeschrittenem Krebs verändern", fügt Co-Autor Justin D. Lathia hinzu.