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DGPPN Kongress 2015: “Extremismus ist keine Krankheit” – Interview mit Priv.-Doz. Mazda Adli

Warum radikalisieren sich Menschen? Wieso sprengt sich ein Terrorist selbst in die Luft? Weshalb begeht eine Gruppe aus rechtsradikalen Motiven mehrere Morde? Die Psyche von Menschen, die sich radikalisieren und sich zum Extremismus hingezogen fühlen, ist nicht ausreichend erforscht.

Es ist bisher kaum gelungen, ein psychopathologisches Musterprofil von Extremisten oder Terroristen zu entwerfen. Wie in Paris kommen die Täten häufig aus der “Mitte” der Gesellschaft.

Experten wie Privat-Dozent Dr. Mazda Adli, Chefarzt der Fliedner Klinik in Berlin, versuchen sich dem Profil dieser Menschen über das psychologische Klima zu nähern, in dem sich die Betreffenden befinden oder in dem sie aufgewachsen sind.

Dieses wird geprägt durch das Gefühl, Opfer von Erniedrigung, Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu sein, sowie von einem meist polarisierten Weltbild mit Gut und Böse. Fest steht: Extremismus und Radikalisierung sind keine Krankheiten. Deshalb sind soziale und politische Beweggründe jedes einzelnen Täters zu hinterfragen.