esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Fast jeder Zehnte in Deutschland schwerbehindert

Mit der alternden Gesellschaft steigt in Deutschland auch die Zahl der Schwerbehinderten. Knapp jeder dritte Betroffene ist mindestens 75 Jahre alt.

Fast jeder Zehnte in Deutschland ist schwerbehindert. Rund 7,6 Millionen Menschen lebten Ende 2015 mit einer solchen Behinderung in der Bundesrepublik – so viele wie nie seit Beginn der Statistik vor mehr als 25 Jahren. Im Vergleich zur letzten Erhebung Ende 2013 waren das 67 000 Menschen oder 0,9 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.

Damit sind insgesamt 9,3 Prozent der gesamten Bevölkerung schwerbehindert, genauso viele wie vor zwei Jahren. Das ist zugleich der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. Männer (51 Prozent) sind etwas häufiger betroffen als Frauen.

“Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf”, stellten die Statistiker fest. Beinahe jeder dritte Schwerbehinderte ist 75 Jahre und älter. 44 Prozent gehören der Altersgruppe 55 bis 74 Jahre an.

Die meisten Behinderungen (86 Prozent) gehen auf Krankheiten zurück. Vier Prozent sind angeboren oder traten im ersten Lebensjahr auf. Zwei Prozent sind auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen.

Knapp zwei von drei schwerbehinderten Menschen sind körperlich behindert: Bei rund 25 Prozent sind innere Organe betroffen, bei 13 Prozent Arme und Beine, bei 12 Prozent Wirbelsäule und Rumpf. 5 Prozent sind blind oder sehbehindert, 4 Prozent leiden unter Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen. Auf geistige oder seelische Behinderungen entfallen 12 Prozent aller Fälle.

Schwerbehindert sind laut Statistik Menschen, denen die Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent zuerkennen und die einen gültigen Ausweis haben. Bei fast jedem Vierten stellten die Versorgungsämter den höchsten Grad der Behinderung von 100 Prozent fest.

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher forderte unter anderem mehr Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Die Lage für diese Menschen auf dem Arbeitsmarkt sei nach wie vor besorgniserregend, obwohl sie überdurchschnittlich oft eine hohe Qualifikation mitbrächten.