Forscher entdecken protektive Rolle von T-Zellen

Amerikanische Forscher haben neue Evidenz dafür gefunden, dass T-Zellen effektiv die antivirale Immunität gegen die meisten Hochrisiko-Viren nach einer Transplantation wiederherstellen können. In e

Amerikanische Forscher haben neue Evidenz dafür gefunden, dass T-Zellen effektiv die antivirale Immunität gegen die meisten Hochrisiko-Viren nach einer Transplantation wiederherstellen können.

In einer Studie(DOI: 10.1126/scitranslmed.aaa2546), die kürzlich im Fachjournal Science Translational Medicine veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher die Realisierbarkeit und Sicherheit des Gebrauchs von naiven Spender-T-Zellen aus dem Nabelschnurblut für Transplantatempfänger, die mit dem Cytomegalie Virus (CMV) infiziert sind. Das CMV ist ein Herpesvirus, das unter Immunsuppression zu ernsthaften Beeinträchtigungen führen kann. Die naiven, nicht aktivierten T-Zellen wurden im Labor dazu gebracht, virusinfizierte Zellen zu töten.

Diese Versuche öffnen die Tür für hochentwickelte Therapiealternativen um CMV und andere Viren, inklusive des Epstein-Barr-Virus (EBV) und Adenoviren, zu erreichen. Aus dem Nabelschnurblut entnommene T-Zellen haben noch keine Immunität aufgebaut und können so benutzt werden, um Transplantierten mit bestimmten Virusinfektionen eingesetzt zu werden, sagt Dr. Patrick Hanley, vom Children’s Research Institute in Washington, DC.

Wenn Akzeptoren ein Organ von einem Donor bekommen, der bestimmten Viren nicht ausgesetzt war, sind sie aufgrund fehlender virusspezifischer “memory”-T-Zellen, die diese Viren bekämpfen, einem erhöhtem Risiko ausgesetzt.

Um diese Risiken zu überwinden, konnte das Team von Patrick Hanley, als erstes Team überhaupt, zeigen, dass sich virusspezifische T-Zellen aus naiven T-Zellen generieren lassen. Diese naiven Zellen konnten sie von erwachsenen Blutspendern und aus dem Nabelschnurblut erhalten.

Die neuste Studie geht noch einen Schritt weiter, indem T-Zellen von Spendern isoliert wurden, die bisher keine CMV-Infektion durchgemacht haben. Diesen Zellen wurde in vitro das CMV präsentiert. Durch Magnetismus wurden die Zellen aufgetrennt und dann solche selektiert, die Proteine des CMV präsentieren. Diese Zellen können dem Patienten infundiert werden.

“Jetzt sind wir imstande, unser Spektrum auszuweiten und virusspezifische T-Zellen von CMV negativen Spendern zu generieren., was früher nicht möglich war,” sagt Dr. Hanley, Leiter einer speziellen Forschungsgruppe für zellspezifische Therapie der George Washington Universität.

Die Studie ist zudem relevant, da sie zum ersten Mal zeigen kann, dass Virustötende T-Zellen gewonnen aus naiven, nicht infizierten Erwachsenen und Nabelschnurblut sicher sind und Infektionen bei Hochrisiko Patienten vorbeugen können, sagt Dr. Bollard.  Es gibt viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für andere Viren wie Ebola und HIV, bemerkt Dr. Bollard, Professorin für Pädiatrie und Co-Autorin der Studie.

Text: esanum /ab

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