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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Frau fordert finanzielle Kompensation nach HIV-Ansteckung

Ein Mann soll eine Frau mit dem HI-Virus angesteckt haben. Sie fordert nun in einem Zivilverfahren ein hohes Schmerzensgeld.

Eine Frau fordert vor dem Oberlandesgericht München 160 000 Euro Schmerzensgeld von dem Mann, der sie mit HIV angesteckt haben soll.

Die heute 60-Jährige hatte ihn 2012 kennengelernt und nach eigenen Angaben vor dem ersten Sex einen Aidstest verlangt, weil seine frühere Lebensgefährtin an einer Immunschwäche gestorben war. Er habe allerdings entgegen der Absprache nur einen allgemeinen Gesundheitscheck und keinen Aidstest gemacht und gesagt, bei ihm sei alles in Ordnung.

Daraufhin schlief die Klägerin im Juli 2012 zum ersten Mal mit ihm. Dass sie sich dabei direkt mit dem HI-Virus ansteckte, bezeichnete ein sachverständiger Arzt am Mittwoch allerdings als unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher sei eine Ansteckung bei einem späteren Geschlechtsverkehr.

Der Zeitpunkt ist aus Sicht des Gerichtes wichtig, weil es die Möglichkeit gibt, dass die Klägerin zu dem Zeitpunkt schon Zweifel an dem fälschlich behaupteten Aidstest gehabt haben könnte. In dem Fall könne eine "eigenverantwortliche Selbstgefährdung" der Frau nicht ausgeschlossen werden. Dies könnte Auswirkungen auf die Höhe des Schmerzensgeldes haben. Das Landgericht München hatte in vorheriger Instanz ein Schmerzensgeld von 110 000 Euro bewilligt, dagegen legte der Beklagte Rechtsmittel ein. Die Klägerin legte Anschlussberufung ein und erhebt nun wieder ihre Ursprungsforderung von 160 000 Euro. Ein Urteil will das Gericht am 8. Februar verkünden.