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Frauen gehen seltener zum Mammografie-Screening

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Deshalb wurde vor rund zehn Jahren ein Früherkennungssystem eingerichtet - von den zwischenzeitlichen Vorzeigezahlen entfernt sich Sachsen-Anhalt allerdings.

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Deshalb wurde vor rund zehn Jahren ein Früherkennungssystem eingerichtet - von den zwischenzeitlichen Vorzeigezahlen entfernt sich Sachsen-Anhalt allerdings.

Frauen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr häufiger eine Einladung zum Mammografie-Screening verfallen lassen als noch 2015. Die Teilnehmerrate habe 2016 bei 58,7 Prozent gelegen nach 62,0 Prozent im Jahr zuvor, teilte die Kassenärztliche Vereinigung in Magdeburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 2011 etwa hatten noch knapp 67 Prozent der Frauen das Angebot zur Untersuchung angenommen. Insgesamt ließen sich im vergangenen Jahr knapp 100 300 Frauen auf Hinweise auf Brustkrebs untersuchen. Im Jahr 2015 waren es rund 99 100 gewesen. Mittlerweile gibt es aber mehr anspruchsberechtigte Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren.

Insgesamt nehmen Frauen in Sachsen-Anhalt laut der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) noch immer häufiger an der Vorsorgeuntersuchung teil als im bundesweiten Schnitt. Dieser habe beispielsweise 2014 bei 54,2 Prozent gelegen.

Aus Sicht der KV ist die vergleichsweise hohe Teilnahmerate in Sachsen-Anhalt ein Erfolg. Dieser sei vor allem Ergebnis des Engagements der programmverantwortlichen Ärzte in den jeweiligen Regionen. Die Erhöhung der Teilnahmequote liege vor allem im Interesse der Frauen.

Bei der Mammografie wird die weibliche Brust geröntgt, um eventuelle Veränderungen so früh wie möglich zu erkennen. Ziel der Untersuchung ist es, die Zahl der Brustkrebs-Todesfälle zu senken und betroffenen Frauen eine schonendere Behandlung zu ermöglichen. In Sachsen-Anhalt erkranken den Angaben zufolge jährlich rund 1500 Frauen an Brustkrebs, die meisten im Alter von über 50 Jahren. Etwa 480 Frauen sterben in jedem Jahr an Brustkrebs.

Das Screening-Programm startete im Oktober 2007 in den Regionen Magdeburg und Dessau, 2008 folgten Stendal und Halle. Die Untersuchungen werden an festen Standorten wie auch in sogenannten Mamma-Mobilen angeboten. Diese Fahrzeuge steuern kleinere Orte an.