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Gesundheitskosten in Hamburg stark angestiegen

Kosten für Gesundheit und Pflege weiter gestiegen

Die Gesundheitsausgaben in Hamburg sind im Jahr 2015 um 5,2 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gestiegen.

Damit lag der Anstieg über dem bundesweiten Durchschnitt von 4,5 Prozent, teilte das Statistikamt Nord am Dienstag in Hamburg mit. Besonders stark erhöhten sich die Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung, die in Hamburg um 10,5 Prozent zulegten. Das Statistikamt führt das auf gesetzliche Veränderungen zurück, die Anfang 2015 in Kraft traten.

Insgesamt steigen die Ausgaben für Gesundheit und Pflege bereits seit Jahren stark an, was mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft zusammenhängt. Eine ältere Bevölkerung nimmt mehr gesundheitliche Dienstleistungen in Anspruch. Dazu kommt in einer Metropole wie Hamburg ein gewisser Anteil von Medizin-Tourismus aus dem In- und Ausland, mit dem spezielle medizinische Expertise nachgefragt wird.

Über den Zeitraum von 2008 bis 2015 erhöhten sich die Gesundheitsausgaben in Hamburg um fast 30 Prozent; das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg von 3,8 Prozent. Der Anteil am Hamburger Inlandsprodukt erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 5,8 auf 6,6 Prozent. Das Gesundheitswesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Metropolregion. Eine Studie mit einer anderen statistischen Abgrenzung als das Statistikamt Nord ermittelte im Juni dieses Jahres eine Bruttowertschöpfung der Branche von 9,6 Milliarden Euro, einen Anteil von 9,8 Prozent an der Bruttowertschöpfung und 169.000 Erwerbstätige.

Getragen werden die Kosten überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung mit einem Anteil von 57 Prozent. Andere wichtige Finanziers sind die private Krankenversicherung, private Haushalte und Organisationen sowie weitere Sozialversicherungen und der Staat.