esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Influenza: erster Todesfall in Berlin

Die Grippewelle hat früher begonnen als sonst. Sie ist bisher nicht ungewöhnlich stark. Doch Menschen mit anderen schweren Krankheiten sind besonders gefährdet. Noch ist Zeit für eine Impfung.

Die Grippewelle hat früher begonnen als sonst. Sie ist bisher nicht ungewöhnlich stark. Doch Menschen mit anderen schweren Krankheiten sind besonders gefährdet. Noch ist Zeit für eine Impfung.

In Berlin ist in der laufenden Grippesaison der erste Patient an Influenza gestorben. Es habe eine alte Frau getroffen, die bereits an einer schweren Vorerkrankung litt, sagte Christoph Lang, Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung, am Donnerstag.

Die Grippewelle begann in diesem Jahr früher als sonst bereits Mitte Dezember. Bis zum jüngsten Stand vom 18. Januar wurden 526 bestätigte Influenza-Fälle in der Hauptstadt gemeldet, die meisten in den Bezirken Tempelhof-Schöneberg (85), Reinickendorf (57) und Spandau (52). Die wenigsten Fälle wurden bisher in Lichtenberg (12) und Treptow-Köpenick (15) registriert. In die Statistik fließen Fälle aber nur ein, wenn Patienten zum Arzt gehen und Proben auf Influenza-Viren getestet werden.

In den ersten beiden Januarwochen sei ein starker, aber nicht außergewöhnlich hoher Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen, sagte Lang. Von 471 Grippe-Patienten ist ihr Impfstatus bekannt: Nur 30 von ihnen waren gegen Influenza immunisiert. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfehle immer noch eine Schutzimpfung gegen Grippe, sagte Lang. Der Schutz baut sich innerhalb von 14 Tagen auf, die Grippesaison kann bis in das Frühjahr hinein anhalten. Eine schwere Grippe trifft in der Regel besonders häufig Kinder und alte Menschen - vor allem Menschen mit schweren oder chronischen anderen Krankheiten.

Bundesweit wurden bis zum 24. Januar 5696 bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. Dass die Fallzahlen von Jahr zu Jahr schwanken, ist normal. Grippe verläuft in Wellen. Durchschnittlich gibt es in Deutschland geschätzte 8000 bis 
11 000 Grippetote pro Jahr. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie jedes Jahr bundesweit bei Verkehrsunfällen sterben.