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Intensivstation in Trier wegen gefährlichem Keim geschlossen

Klinik schließt wegen resistentem Keim die Intensivstation

Das Klinikum Mutterhaus Mitte in Trier hat einen multiresistenten Keim an mehreren Patienten gefunden und daraufhin die Intensivstation geschlossen. Das bedeute, dass keine neuen Patienten mehr auf der Erwachsenen-Intensivstation aufgenommen würden, sagte Krankenhaussprecherin Helga Bohnet am Montag. Die Patienten mit dem Erreger würden in einem anderen Bereich weiter behandelt, während die Station gereinigt werde.

"Kein Patient ist dadurch schwerer erkrankt oder dadurch gefährdet", sagte Bohnet. Es gehe um Besiedlungen, nicht um Infektionen. Das heißt, die Patienten tragen den Erreger in sich, ohne dass es zu einer Erkrankung mit Symptomen kommt. Bei dem Keim handelt es sich um Pseudomonas aeruginosa, der gegen alle vier Antibiotikagruppen resistent ist.

"Wir haben die Lage im Griff", sagte Bohnet weiter. Wichtig sei nun, dass keine neuen Patienten mit dem Erreger in Berührung kämen und das Einmal-Material entsorgt werde. "Wir geben unser Bestes, um das so schnell wie möglich einzudämmen." Die Quelle der Keime sei noch nicht identifiziert worden.

Die Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen gegen Antibiotika hat sich dem Robert-Koch-Institut zufolge weltweit zu einem gravierenden Problem der öffentlichen Gesundheit entwickelt. Etwa 30.000 bis 35.000 Patienten steckten sich in Kliniken in Deutschland mit einem multiresistenten Erreger an. Im vergangenen Jahr wurde die Intensivstation des Frankfurter Universitätsklinikum wegen eines solchen Keims geschlossen.