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Esanum is an online network for approved doctors

Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Jeder zweite Arztbesuch ist laut KKH überflüssig

Müssten die Bundesbürger nur halb so oft zum Arzt – ohne dass es ihnen schlechter geht? Das sagt der Spitzenvertreter einer großen Krankenkasse. Die Mediziner sehen das etwas anders.

Müssten die Bundesbürger nur halb so oft zum Arzt – ohne dass es ihnen schlechter geht? Das sagt der Spitzenvertreter einer großen Krankenkasse. Die Mediziner sehen das etwas anders.

Patienten in Deutschland gehen nach Darstellung der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) doppelt so häufig zum Arzt wie eigentlich nötig. “Wir haben nicht zu wenig Ärzte, sondern zu viele Arztkontakte”, sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit der Bild-Zeitung am Mittwoch. “Die Hälfte dieser Arztbesuche ist überflüssig.” Nicht Vermittlungs-, sondern Verteilungsprobleme seien der Grund für fehlende Facharzttermine.

Die Ärzte widersprachen der Kritik. Es müsse zwar besser gesteuert werden, wie medizinische Leistungen in Anspruch genommen werden, sagte der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen. “Purer Populismus à la KKH führt hier aber nicht weiter.” Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, wies die Behauptungen Kailuweits als “heiße Luft” zurück.

Kailuweit warf Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, Strukturreformen zur Lösung gesundheitspolitischer Probleme zu vernachlässigen. Dass es kaum Kritik an der Gesundheitspolitik der Regierung gebe, liege daran, dass der Arbeitgeberanteil am Kassenbeitrag festgeschrieben sei. Im laufenden und kommenden Jahr rechnet Kailuweit mit einer Kostensteigerung für die gesetzlichen Krankenkassen von 4,5 Milliarden Euro. “Das hätten die Arbeitgeber nie zugelassen, wenn sie die Hälfte davon hätten zahlen müssen”, sagte der Krankenkassen-Chef.