Keuchhusten – ungeimpftes Baby stirbt qualvollen Tod

Keuchhusten ist eine ernstzunehmende Angelegenheit, der Tod eines Neugeborenen im März letzten Jahres hätte durch eine Pertussis-Impfung verhindert werden können.

Keuchhusten ist eine ernstzunehmende Angelegenheit, der Tod eines Neugeborenen im März letzten Jahres hätte durch eine Pertussis-Impfung verhindert werden können.

Keuchhusten, in der Fachsprache auch Pertussis genannt, ist eine Infektionskrankheit, die nicht unterschätzt werden darf. Die Krankheit birgt vor allem große Gefahren für Neugeborene. Daher plädiert das The Centers of Disease Control and Prevention (CDC)  für eine Verabreichung des Pertussis-Impfstoffs zwischen dem sechsten bis neunten Schwangerschaftsmonat. Es existieren zwei verschiedene Impfstoffe, die unterschiedlichen Altersgruppen zugeteilt werden. Eine Impfung ist vorteilhafter, wenn sie bereits während der Schwangerschaft erfolgt. Das Neugeborene profitiert von einem kurzzeitigen Schutz, der durch die Impfung während der Schwangerschaft initiiert wurde. So geht der Schutz vor Pertussis nahtlos über, wenn die nächste Impfung ab dem zweiten Lebensmonat erfolgt. Des Weiteren sollte das Umfeld beachten, dass sich alle Personen, die mit dem Neugeborenen in Kontakt treten, ebenfalls einer Pertussis-Impfung unterziehen – aufgrund der enormen Ansteckungsgefahr.

Impfung sollte bereits während der Schwangerschaft erfolgen

Einem Neugeborenen ist der Keuchhusten im März letzten Jahres nicht erspart geblieben, Riley Hughes aus Australien, verstarb im Alter von vier Wochen. “Sein Herz versagte und seine Lunge war mit dickem Schleim bedeckt, die Gifte des Keuchhustens und der später folgenden Lungenentzündung haben seinen Körper zerstört”, schrieb Catherine Hughes, die Mutter des verstorbenen Babys auf der Facebook-Seite Light for Riley. “Er sonderte rosafarbenen Schaum aus seiner Lunge ab”, fügte sie hinzu. Catherine Hughes schlussfolgert: “Wenn man mir während meiner Schwangerschaft nahegelegt hätte, dass ich mich impfen lassen soll, hätte Riley eine gute Überlebenschance gehabt. Die Impfung von Kindern beginnt nicht, wenn das Neugeborene schon sechs Wochen alt ist, nun beginnt die Prozedur bereits, wenn die Mutter schwanger ist.”

Auch in Deutschland werden bereits präventive Maßnahmen getroffen, so suggerieren STIKO-Impfempfehlungen, dass der Tdap-Impfstoff den schwangeren Frauen vier Wochen vor der Geburt verabreicht werden soll, gerne auch schon früher.

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