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Kongress will flächendeckende Versorgung Krebskranker verbessern

Die Diagnose "Krebs" bedeutet für die Erkrankten in der Regel einen Schock. Bei frühzeitiger Diagnose sehen Experten jedoch gute Behandlungschancen. Ein Brandenburger Fachkongress bietet Gelegenheit, den Umgang mit der Krankheit weiter zu verbessern.

Die Diagnose "Krebs" bedeutet für die Erkrankten in der Regel einen Schock. Bei frühzeitiger Diagnose sehen Experten jedoch gute Behandlungschancen. Ein Brandenburger Fachkongress bietet Gelegenheit, den Umgang mit der Krankheit weiter zu verbessern.

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Brandenburg nach wie vor die häufigste Todesart. Etwa 7800 Menschen sterben pro Jahr an der Krankheit, bei 80 000 Menschen wurde in den vergangenen zehn Jahren die Diagnose gestellt. Medizinische Fortschritte bei der Früherkennung, aber auch bei den Behandlungen verbesserten die Überlebenschancen deutlich, sagte Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) am Mittwoch vor dem 5. Brandenburger Krebskongress.

Mehr als 400 Teilnehmer - Mediziner, Pfleger und andere Fachleute - haben sich den Angaben zufolge zu der Veranstaltung am Freitag und Samstag in Potsdam angemeldet. Das sind zehn Prozent mehr Interessenten als beim letzten Kongress vor zwei Jahren. Der Erfahrungsaustausch zwischen Onkologen und niedergelassenen Hausärzten sei wichtig, betonte Golze. Angesichts des demografischen Wandels müsse auch künftig eine flächendeckende Betreuung und Versorgung von Patienten auch auf dem flachen Lande gesichert werden.

Experten wie Onkologen, Hausärzte, Palliativmediziner und Pflegeeinrichtungen diskutieren, wie die Versorgung krebskranker Menschen in Zukunft aussehen müsse, sagte Kongress-Präsident Michael Kiehl, der auch Chefarzt im Klinikum Frankfurt (Oder) ist. Es sei wichtig, den Spagat zwischen einer flächendeckenden und einer zentralisierten onkologischen Betreuung in einem immer dünner besiedeltem Land zu organisieren. Der Patient brauche vor Ort jemanden, der ihn betreue, unterstrich der kommissarische Vorstandsvorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung, Udo Wolter.

Im Land gibt es fünf onkologische Schwerpunktzentren in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin, Potsdam und Schwedt (Oder). Mittlerweile arbeiten 70 Selbsthilfegruppen für Krebskranke und ihre Angehörigen. Inzwischen überleben 60 Prozent der männlichen und 64 Prozent der weiblichen Krebspatienten eine Erkrankung um mindestens fünf Jahre. Die meisten Erkrankungen treten im Alter über 60 Jahre auf.

Seit dem vergangenem Jahr wird ein gemeinsames klinisches Krebsregister von Berlin und Brandenburg geführt. Seit 1995 werden in Brandenburg alle Daten zu Tumorerkrankungen erfasst.