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Krankenhausinfektionen sprunghaft angestiegen

Steigende Zahl von Infektionen an Berliner Kliniken

In Berliner Kliniken hat es 2017 einen sprunghaften Anstieg von Krankenhausinfektionen gegeben - vor allem mit dem Magen-Darm-Keim Norovirus. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine FDP-Anfrage hervor.

Danach gab es im vergangenen Jahr in Berliner Krankenhäusern insgesamt 225 Ausbrüche, bei denen sich 1763 Patienten in Kliniken mit Krankheitserregern ansteckten. 2016 waren es 59 Ausbrüche, die 424 Patienten trafen. Je nach Keim sind Krankenhausinfektionen meldepflichtig.

Hauptursache für den Anstieg 2017 waren Infektionen mit Noroviren, die Erbrechen und Durchfall auslösen können. Dieser Keim war allein für 141 Ausbrüche auf Stationen verantwortlich, von denen 1302 Patienten betroffen waren. An zweiter Stelle standen 37 Rotavirus-Ausbrüche, die ebenfalls Durchfall auslösen können. Die Infektion traf 208 Patienten.

Von zehn auf nur noch einen Ausbruch zurück gingen hingegen gemeldete Ansteckungen mit multiresistenten Bakterienstämmen (MRSA), die in der Regel nicht auf gängige Antibiotika-Gruppen reagieren. Waren davon 2016 noch 24 Patienten betroffen, blieb es in diesem Jahr bei 2 Ansteckungen. Auch Infektionen mit dem Bakterium Klebsiella, das in der Regel nicht auf Penizillin reagiert, gingen zurück. Viele Kliniken haben ihr Hygiene-Management mit Blick auf multiresistente Keime in den vergangenen Jahren verbessert. Als einfache Grundregel gegen Krankenhausinfektionen gilt generell für Ärzte, Pfleger, Patienten und Besucher: Händewaschen und desinfizieren. Als Keimschleuder gelten zum Beispiel Türklinken.