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Krebsforschung: Neue Kombinationstherapie gegen Darmkrebs

Forscher entdecken günstige und effektive Behandlungsalternative

Laut einer neuen Studie von Forschern der University of Texas gibt es einen Weg, die Effektivität eines häufig genutzten Krebsmedikamentes zu steigern, während das Risiko für herzschädigende Nebenwirkungen reduziert wird. Die Ergebnisse wurden im Journal Scientific Reports veröffentlicht.

Das häufig verwendete Medikament Doxorubicin ist effektiv für die Bekämpfung von Krebs, kann aber giftig für das Herz sein, wenn höhere Dosen benötigt werden. Die Forschung zeigt, dass die Verwendung von Aldose-Reduktase, einem Enzym, das in Kombination mit Doxorubicin die Toxine reduziert, dem Herz schaden kann. Dabei haben die Wissenschaftler schon vorher gezeigt, dass die Belastung durch krebsverursachende Auslöser, wie Schadstoffe, oxidativen Stress auslöst, was zum Wachstum von Krebsgewebe führt. Die oxidativen Signale beinhalteten auch das Wachstum neuer Blutgefäße, die das Krebsgewebe benötigt.

“Wir haben gezeigt, dass oxidative Signale durch Aldose-Reduktase blockiert werden können“, sagt Erstautor Satish Srivatava, Professor am UTMB-Institut für Biochemie und Molekularbiologie sowie für Augenheilkunde und Augenwissenschaften. “Wenn wir die Entwicklung neuer Blutgefäße, ausgelöst durch diese Signale, verhindern könnten, könnte das Tumorwachstum und das Metastasieren verlangsamt oder aufgehalten werden.“ Die Forscher benutzten AR-Hemmer namens Fidarestat, um zu verstehen, wie gut es dem Wachsen und Metastasieren von Krebs entgegenwirkt. Doxorubicin wird gewöhnlich verschrieben, um mehrere Krebsarten, wie Brust- und Lungenkrebs zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Krebsmedikamenten ist es außerdem relativ kostengünstig. Darmkrebs wird gegen dieses Medikament allerdings resistent, weswegen größere Mengen verabreicht werden müssen. Diese erhöhte Dosis kann jedoch giftig für das Herz sein.

“In der Studie mit menschlichen Darmkrebszellen zeigten wir sowohl in Petrischalen als auch bei Mäuseversuchen, dass die Kombination der Medikamente das Wachstum von Krebszellen verhindern kann“, sagt Srivastava. “Da Doxorubicin gegen viele Krebsarten wirkt und eines der günstigsten Medikamente ist, kann die Kombinationstherapie sehr effektiv bei der Bekämpfung von Darmkrebs sein - während das Risiko für kardiotoxische Nebenwirkungen drastisch gesenkt wird.“ Siravastavas Ziel ist es, das FDA-geprüfte Fidarestat, das durch eine japanische Firma vertrieben wird, mit Doxorubicin zu kombinieren, um verschiedene Krebsarten, darunter auch Darmkrebs, bekämpfen zu können. Seine Hoffnung ist es, durch die Kombinationstherapie künftig weniger Doxorubicin zu benötigen, was die Toxizität deutlich verringern würde.

Weitere Informationen zum Thema Krebs finden Sie im esanum Wissensarchiv.