Hohe Anzahl an Kreislauferkrankungen mit Todesfolge

Die Behandlungsmethoden werden besser, die Menschen älter. So sank im vergangenen Jahr der Anteil an Krebstoten in Hessen. Bei Demenz und Atemwegserkrankungen gab es dagegen einen deutlichen Anstieg.

Die Behandlungsmethoden werden besser, die Menschen älter. So sank im vergangenen Jahr der Anteil an Krebstoten in Hessen. Bei Demenz und Atemwegserkrankungen gab es dagegen einen deutlichen Anstieg.

Erkrankungen des Kreislaufsystems wie Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herzinfarkte sind auch im Jahr 2015 die häufigste Todesursache in Hessen gewesen. 38 Prozent der Gestorbenen hatten an einer solchen Krankheit gelitten, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Dahinter folgte Krebs, der für fast jeden vierten Tod verantwortlich war. Der Anteil der Krebstoten sank zugleich mit knapp 24 Prozent auf den niedrigsten Wert seit 16 Jahren. Die meisten der im Land Gestorbenen (86 Prozent) wurden vergangenes Jahr mindestens 65 Jahre alt.

– Kreislauf-Erkrankungen sind schon seit Jahren die häufigste Todesursache, ihr Anteil ist allerdings auch dank besserer Behandlungsmethoden rückläufig: Im Jahr 1998 verursachte dieses Krankheitsbild noch 46 Prozent aller Todesfälle, wie das Landesamt mitteilte. Frauen sterben häufiger daran, ihr Anteil betrug 41 Prozent, bei den Männern waren es gut 34 Prozent.

– Einem Krebsleiden erlagen dagegen mit 27 Prozent mehr Männer, bei den Frauen waren es 21 Prozent. Insgesamt starben 15 900 Menschen daran. Am bösartigsten waren Tumore in den Verdauungsorganen, denen fast 31 Prozent der Gestorbenen zum Opfer fielen. Mehr als jeder fünfte Kranke starb vor Vollendung seines 65. Lebensjahres.

– Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündungen waren weitaus häufiger Todesursache als zuvor. Rund 5100 Menschen starben an den Folgen, knapp ein Viertel mehr als 2014. Darunter waren 2700 Männer und 2400 Frauen. An Demenz starben mit rund 3000 Menschen 22 Prozent mehr als noch 2014. Die Zunahme halte bereits seit Jahren an, teilte das Landesamt mit. Als Grund gilt die gestiegene Lebenserwartung.

– Die Statistik führt auch eine Reihe unnatürlicher Todesursachen an. Rund 3000 Menschen starben unter anderem an Verletzungen, Vergiftungen sowie den Folgen eines Unfalls oder einer Straftat. Knapp 1000 Mal waren Stürze der Grund, in 772 Fällen Suizid.

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