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Land unterstützt Kommunen bei Bezahlung von Amtsärzten

Die Kommunen haben es schwer, ausreichend Amtsärzte zu bekommen. Grund dafür ist vor allem die schlechtere Bezahlung als in Krankenhäusern. Nun will das Land kurzfristig einspringen.

Die Kommunen haben es schwer, ausreichend Amtsärzte zu bekommen. Grund dafür ist vor allem die schlechtere Bezahlung als in Krankenhäusern. Nun will das Land kurzfristig einspringen.

Thüringen will den Kommunen bei der Besetzung offener Amtsarztstellen und der Qualifizierung von Medizinern unter die Arme greifen. "Wir haben dafür in diesem Jahr Geld im Landeshaushalt vorgesehen", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) der Deutschen Presse-Agentur. Grund für das Fehlen von Amtsärzten sei in der Regel die Gehaltsdifferenz zu Klinikärzten, die bis zu 1000 Euro monatlich betragen könne.

Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, engagiere sich das Land finanziell, damit die Kommunen die Gehaltslücke durch Zulagen verringern und dadurch mehr Mediziner gewinnen könnten. "Letztlich ist die Bezahlung von Amtsärzten aber eine Sache von Tarifverhandlungen der Gewerkschaften und des kommunalen Arbeitgeberverbandes", betonte Ramelow.

Nach Angaben des Sozialministeriums wird die Landeshilfe, die nicht zu einer Dauerfinanzierung werden solle, durch eine Richtlinie geregelt. "Wir wollen den Kommunen eine Brücke bauen, damit sie wieder eigenständig für eine gute personelle Ausstattung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sorgen können", erklärte Sozialstaatssekretärin Ines Feierabend.

Im diesjährigen Landesetat würden dafür rund eine halbe Million Euro zur Verfügung gestellt. Das Geld sei anteilig für Gehaltszulagen bei neu eingestellten Fachärzten oder zur Weiterbildungsförderung zum Facharzt für den öffentlichen Gesundheitsdienst vorgesehen. Wie viele Stellen gefördert werden, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Nach einer Umfrage des Ministeriums wollen etwa ein Dutzend Gesundheitsämter von Kreisen oder kreisfreien Städten Förderanträge für etwa 20 Fachärzte stellen.

In Thüringen gibt es seit Jahren zu wenige Amtsärzte. Anfang 2016 hatte sich der kommunale Arbeitgeberverband in einer Anhörung des Landtages für die Zahlung von Zulagen ausgesprochen. Der Verband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes zeigte sich bei Zulagen skeptisch, weil ihre Gewährung eine Kann-Regelung sei. Er hatte für eine tarifliche Regelung plädiert.