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Esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

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Esanum est la plate-forme médicale sur Internet. Ici, les médecins ont la possibilité de prendre contact avec Une multitude de collègues et de partager des expériences interdisciplinaires. Les discussions portent à la fois sur les Observations de la pratique, ainsi que des nouvelles Et les développements de la pratique médicale quotidienne.

Mediziner warnen vor zu viel Medienkonsum bei Jugendlichen

Wer früh mit Suchtmitteln in Kontakt kommt, wird leichter abhängig. Das gilt laut Medizinern auch für Online-Spiele und soziale Netzwerke. In Kassel diskutieren ab Donnerstag Fachärzte über die Gefahren.

Fachärzte diskutieren Gefahren durch Suchtmittel

Wer früh mit Suchtmitteln in Kontakt kommt, wird leichter abhängig. Das gilt laut Medizinern auch für Online-Spiele und soziale Netzwerke. In Kassel diskutieren ab Donnerstag Fachärzte über die Gefahren.

Alkohol, Cannabis und Amphetamine, aber auch Online-Spiele und soziale Netzwerke sind laut Medizinern eine Gefahr für die Gesundheit von Jugendlichen. "Je früher man anfängt, desto kritischer ist es", sagte Gundolf Berg, Vorsitzender des Berufsverbands für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) vor einem Kongress von Fachärzten in Kassel.

Das Risiko für eine übermäßige Nutzung von sozialen Netzwerken und Internetspielen werde größer: "Das Thema hat durch die ständige Verfügbarkeit durch Smartphones an Bedeutung gewonnen", sagt Berg. Die meisten Jugendlichen kämen nicht wegen einer Internetsucht in die Praxen. "Diese Thematik ergibt sich dann aber im Gespräch", erklärt er. Die Häufigkeit einer pathologischen Internetnutzung, also einer Sucht, wird auf etwa fünf Prozent geschätzt.

"In der Zeit, in der ich mich mit Online-Spielen beschäftige, versäume ich es, andere altersadäquate Dinge zu lernen", sagt Berg. "Häufig kommen weitere Schwierigkeiten wie soziale Phobien und Aufmerksamkeitsstörungen hinzu."

Wie viele Jugendliche gefährdet sind, ist kaum feststellbar. Denn die Betroffenen mieden Suchtberatungsstellen, erklärt Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen: Nur wenige wollten sich "in eine Einrichtung begeben, in der es um Sucht geht". Aber bei Angeboten, die sich auf exzessiven Medienkonsum spezialisiert hätten, gebe es eine enorme Nachfrage.

In Kassel tauschen sich bei der Jahrestagung des BKJPP von Donnerstag bis Samstag 600 Mediziner über die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien aus. Dem BKJPP gehören nach eigenen Angaben fast 700 der 1000 Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Deutschland an.