esanum is an online network for approved doctors

esanum is the medical platform on the Internet. Here, doctors have the opportunity to get in touch with a multitude of colleagues and to share interdisciplinary experiences. Discussions include both cases and observations from practice, as well as news and developments from everyday medical practice.

esanum ist ein Online-Netzwerk für approbierte Ärzte

esanum ist die Ärzteplattform im Internet. Hier haben Ärzte die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt zu treten und interdisziplinär Erfahrungen auszutauschen. Diskussionen umfassen sowohl Fälle und Beobachtungen aus der Praxis, als auch Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem medizinischen Alltag.

Esanum est un réseau en ligne pour les médecins agréés

esanum est un réseau social pour les médecins. Rejoignez la communauté et partagez votre expérience avec vos confrères. Actualités santé, comptes-rendus d'études scientifiques et congrès médicaux : retrouvez toute l'actualité de votre spécialité médicale sur esanum.

Mehr Fälle von Pertussis

Keuchhustenfälle wieder angestiegen

Die Krankheit ist hochansteckend und besonders für Säuglinge und Kinder gefährlich: Die Zahl der registrierten Fälle von Keuchhusten ist im Freistaat stark gestiegen. Die Gesundheitsministerin ruft zur Impfung auf.

Keuchhusten ist in Bayern auf dem Vormarsch: Die Zahl der diagnostizierten Fälle ist seit dem Jahr 2013 um rund 29 Prozent angestiegen. Wie eine Sprecherin des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Deutschen Presse-Agentur weiter mitteilte, wurde die Erkrankung im vergangenen Jahr 3409 Mal festgestellt. Vier Jahre zuvor waren es erst 2638 Fälle.

Der Trend gehe in Bayern, aber auch in anderen Bundesländern nach oben, betonte die Sprecherin. Zum einen begünstigten Impflücken in der Bevölkerung die Ansteckungen. Andererseits werde Keuchhusten zunehmend besser erfasst. Eine bundesweite Meldepflicht gibt es erst seit dem Frühjahr 2013. Langzeitbeobachtungen liegen deshalb erst in einigen Jahren vor. Auch in Bayern werden Keuchhusten-Fälle vom LGL erst seit 2013 erfasst.

"Keuchhusten ist hochansteckend. Nur eine Impfung bietet wirksamen Schutz - für sich und für andere Menschen", sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Gerade für Säuglinge sei es wichtig, dass sie nicht durch ihr Umfeld angesteckt würden. "Denn sie sind am meisten von schweren Krankheitsverläufen betroffen." Patienten leiden wochenlang unter zum Teil heftigen Hustenanfällen. Die häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung.

Die Keuchhusten-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder sollte demnach unmittelbar nach Vollendung des zweiten Lebensmonats begonnen und fortgeführt werden. Auffrischungsimpfungen erfolgen zuerst mit 5 bis 6 Jahren, eine weitere Dosis erfolgt zwischen 9 und 17 Jahren.